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BINE-Projektinfo zur Wärmespeicherung mit Vakuum und Vulkangestein

(27.11.2014) Die Energiewende macht es u.a. erforderlich, Sonnenenergie in Form von Wärme - eingefangen über eine Solarthermie-Anlage oder mittelbar erzeugt über eine mit PV-Strom betriebene Wärmepumpe - effizienter speichern zu können. Die BINE-Projektinfo „Vakuumtank speichert Wärme“ (14/2014) schildert vor diesem Hintergrund die Entwicklung eines Speichers, dessen Hülle eine sehr geringe Wärmeleitfä­higkeit aufweist: Ein Vakuum zwischen Innen- und Außentank sowie eine Perlitpulver-Füllung im Zwischenraum ermöglichen bemerkenswerte Dämmwerte.

Der vakuumsuperisolierte Heißwasserspeicher soll über mehre­re Wochen oder Monate Wärme speichern können. So lassen sich bei kleinen und mittelgroßen Bestandsgebäuden mit Nie­drigenergiehausstandard hohe solare Deckungsanteile erreichen. Der Langzeit-Wärme­speicher wird bereits in mehreren Ein- und Mehrfamilienhäusern eingesetzt.

Den Wärmetransport zwischen den aus Stahl gefertigten Innen- und Außentanks zu minimieren, war Ziel des Forschungsprojektes. Dazu erzeugten die Wissenschaftler mit einfacher Pumpentechnik ein Vakuum im Ringspalt. So schafften sie es, die Luftwär­meübertragung zu unterbinden. Allerdings findet auch im Vakuum noch Wärmestrah­lung statt. Um diesen Effekt zu reduzieren, füllten die Forscher in den Zwischenraum das kaum wärmeleitende Vulkangestein Perlit.

Der vakuumsuperisolierte Heißwasserspeicher wurde vom Bayerischen Zentrum für An­gewandte Energieforschung in Zusammenarbeit mit dem Stahl- und Metallbaubetrieb Hummelsberger aus Oberbayern entwickelt.

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