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Freie Bahn auf Fluchtwegen mit den neuen Türzentralen von GEZE

(17.12.2009) Ob in Schulen, Veranstaltungszentren, Hotels oder Krankenhäusern - überall, wo sich viele Menschen aufhalten, ist vorbeugender Brandschutz, intelligent koordiniert, unverzichtbar. Integrierte Sicherheits- und Gebäudemanagement-Systeme, die die strengen gesetzlichen Anforderungen und Richtlinien erfüllen, werden die Zukunft bestimmen. Die Gebäudenutzung oder das Rettungswegkonzept bestimmen die Auswahl der Komponenten des Systems, beispielsweise automatische Türantriebe, Türschließer, selbstverriegelnde Panikschlösser, Fluchttüröffner, Brand- und Gefahrenmeldeanlagen oder Zutrittskontrollsysteme. Ihr abgestimmtes Zusammenwirken mit einer Türzentrale als "Gehirn" bildet ein hochmodernes und leistungsfähiges Rettungswegsystem.

Türzentralen sichern und überwachen Öffnungs- und Schließvorgänge von Türen in Flucht- und Rettungswegen und sorgen dafür, dass Gebäude sehr schnell verlassen oder evakuiert werden können. Dabei halten sie Türen geschlossen, die sonst frei zugänglich sind. Befugten Personen ermöglichen sie das Begehen einer Tür. Im Notfall geben sie Flucht- und Rettungswege frei. Auf die neue Türzentrale TZ 320 von GEZE kann sich im Notfall jeder verlassen. Sie ist geprüfte Sicherheit gemäß EltVTR, DIN EN 13637 und TÜV.

Willkommene Vorteile nicht nur für Architekten

Mit einem Komplettangebot für zugelassene Flucht- und Rettungswegsysteme verwirklicht GEZE mit der neuen Türzentrale maßgeschneiderte Rettungsweglösungen - zum Beispiel für mittlere bis große und aus mehreren Teilen bestehende Gebäudekomplexe sowie bei spezifischen Anforderungen, wie sie in geschlossenen Abteilungen von Kliniken und Pflegeeinrichtungen, Kindergärten, Schulen, Einkaufszentren oder Haftanstalten zu finden sind. Die TZ 320 kann sich den unterschiedlichen Anforderungen jedes Wegekonzepts anpassen. Dafür sorgen auch der individuell wählbare Aufbau als Drei-, Zwei- oder Eindosenlösung und ihre vielfältigen Funktionen, z.B. als Schleusenanlage.

Design und Ergonomie

Mit ihrem filigranen und robusten Design sowie individueller Farbgebung und mit nur kleinen Baumaßen will sich die TZ 320 harmonisch in die Gebäudearchitektur einfügen. Ergonomisch ausgetestet sollte die flächig bedienbare Schlaghaube von jedem zu jeder Zeit auch in Paniksituationen sicher ausgelöst werden können und nicht manipulierbar sein. Auch Sabotage kann als ausgeschlossen gelten, denn Sabotage- und Nottastenalarme werden getrennt gemeldet. Die Nottaste mit LED-Anzeige zeigt in einem Terminal die Türzustände "offen", "verriegelt", "Alarm" oder "Kurzzeitfreigabe" an.

Mit umfangreichen Anschluss- und Steuerungsmöglichkeiten lässt sich die neue Türzentrale zu einem Netzwerk erweitern. Zutrittskontrollsysteme, Türöffner, Motorschlösser, Drehtürantriebe oder Einbruch- und Brandmeldeanlagen können aufgeschaltet werden. Dazu gehört auch die "Schleusenregelung", bei welcher die Schließ- und Öffnungsvorgänge mehrerer (Flucht-)Türen aufeinander abgestimmt und verwaltet werden.

Unterputzlösungen mit den attraktivsten Schaltern

Sämtliche Komponenten - das beleuchtete Notschild, die Steuerung und das Netzteil - sind komplett in die Unterputzdose integriert. Damit entstehen keine abgesetzten Bauteile, die die Durchgängigkeit der Innenarchitektur beeinträchtigen. Erhältlich im Design der führenden Schalter-Programme "55", z. B. Gira, Berker, Feller, Jung oder Merten, passt sich das Terminal an das vorhandene Schalterdesign im Gebäude an.

Planungssicherheit verspricht die "Zwei-Dosen-Lösung". Das Terminal ist mit einer örtlichen Nottaste und einer Zustandsanzeige ausgestattet. Die Steuerung ist bereits in die Dose integriert und vereinfacht die Verkabelung. Diese Lösung ist dann von Vorteil, wenn nur zwei Dosen zur Verfügung stehen. Das Netzteil ist abgesetzt. Die Spannung kann beispielsweise von einem Zutrittskontrollsystem oder einem Drehtürantrieb kommen.

Als Zwei-Dosen-Lösung in Sonderausführung erfüllt das Terminal spezifische Sicherheitskriterien, etwa in Pflegeinrichtungen für Demenzkranke oder Haftanstalten. Diese Variante ist mit Schlüsseltaster und Zustandsanzeige, jedoch ohne örtliche Nottaste ausgestattet (und erfordert die Zustimmung der obersten Baubehörden!).

Noch diskreter geht es mit der "Ein-Dosen-Lösung" in Verbindung mit dem Motor- oder Drückersperrschloss IQ Lock. Mit ihr wird der nicht immer erwünschte Schlüsseltaster redundant, da diese Funktion bereits durch den Zylinderkontakt im Schloss vorhanden ist.

Aufputzlösungen - nicht nur zur Nachrüstung

Für die Gebäudenachrüstung, für Beton- oder Stahlfassaden gibt es die Türzentrale auch als Aufputzvariante. Die gerundete Terminalbox mit dem beleuchteten Notschild beherbergt alle Funktionselemente. Kompakt und mit Abmessungen von 77x197x90 mm (BxHxT) ist die Aufputzzentrale ideal bei begrenzten Platzverhältnissen.

Spielende Kinder, entgleitende Einkaufswagen - oft wird der rote Notschalter unbeabsichtigt betätigt. Nicht so mit der Aufputzvariante TZ 323 in gedrehter Form, die aktuell nur von GEZE angeboten wird: Der Nottaster ist oben auf dem Terminal montiert und damit vor irrtümlichem Auslösen geschützt. Er ist zudem sehr gut sichtbar und bietet darum zusätzliche Sicherheit.

Weitere Informationen zu Türzentralen für Flucht- und Rettungswege können per E-Mail an GEZE angefordert werden.

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