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auch 2007: moderner Holzbau auf der BAU

(9.5.2006) Der Werkstoff Holz spielt auf der BAU traditionell eine tragende Rolle - das wird, mehr denn je, auch auf BAU 2007 so sein. In den Hallen C3, C4 und B4 geht es um konstruktiven Holzbau, um innovative Bausysteme und um Bauelemente wie Fenster und Türen aus Holz. Die Halle A3 deckt die ganze Palette der Dachbaustoffe inklusive Dachfenster ab. Hinzu kommt das Thema Parkettfußböden in den Hallen B5 und B6.

Holzarchitektur, Holzbau, Hallenbau, Hallentragwerk aus Holz, Holzabsatzfonds
Foto von Stefan Schilling aus dem Beitrag "Herausragende Holzbauobjekte online besuchen" vom 21.12.2004

"Die Nachfrage ist auf Aussteller-Seite so groß, dass wir Mühe haben, sie zu befriedigen", erklärt Dieter Dohr, der für die BAU 2007 zuständige Projektgruppenleiter der Messe München GmbH: "Das hat sicher auch damit zu tun, dass Themen wie Energie und Nachhaltigkeit auch beim Bauen eine immer größere Rolle spielen." Beim Ausstellungsbereich Holz arbeitet die BAU seit Jahren mit dem Holzabsatzfonds und der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung zusammen. "Das sind bewährte Partner, die immer wieder wichtige Impulse einbringen."

Über Möglichkeiten und Perspektiven der Verwendung von Holz informiert der Holzabsatzfonds auf der BAU 2007. Im Vordergrund des Beratungsangebots steht das Leistungsspektrum des modernen Holzbaus: für die Aufgaben der Stadt als solcher, für die Stadtentwicklung und den Stadtumbau sowie für bauliche Herausforderungen in der Stadt. Beispiele sind die Nachverdichtung in Form von Aufstockungen und Erweiterungen im Bestand, die Schließung von Baulücken oder die Sanierung von Bestandsgebäuden mit hochwärmegedämmten Außenwandkonstruktionen in Holzbauweise. Der INFORMATIONSDIENST HOLZ bietet dazu auf dem Messestand individuelle Beratungsgespräche.

Mit einem Holzvorrat von 3,4 Milliarden Kubikmetern lässt sich nicht nur der Holzabsatz in Deutschland steigern, sondern auch im Ausland. Der Holzabsatzfonds informiert internationale Besucher aus aller Welt über die Exportmarke GERMANTIMBER und bietet ihnen die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit Deutschlands als Holzlieferant kennen zu lernen. So ist der Auftritt des Holzabsatzfonds auf der BAU 2007 nicht nur als Kommunikationsplattform für die Kernzielgruppe der Bauplaner gedacht, sondern ebenso für die vielen ausländischen Besucher, die sich über die Bedeutung und Kompetenz der deutschen Forst- und Holzwirtschaft informieren wollen.

Der Schwerpunkt im Bereich der Holzforschung liegt auf der Präsentation der Projekte, die unter dem Titel "Holzbau der Zukunft" im Rahmen der High-Tech-Offensive vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert werden. Die Forschungspartner der TU-München, FH-Rosenheim und Institut für Fenstertechnik, präsentieren auf der BAU 2007 in Zusammenarbeit mit dem ISP Rosenheim, der Deutschen Gesellschaft für Holzforschung (DGfH) und projektbeteiligten Wirtschaftspartnern erste Ergebnisse aus 20 Teilprojekten zu den Themengruppen "Brandschutz", "Fassade", "Energie, Klima und Anlagentechnik" sowie "Neue Bauteile, neue Baustoffe". Ergänzende Querschnittsthemen vervollständigen das Spektrum, in dem die ungenutzten Potentiale des Baustoffes Holz beleuchtet werden.

Die Teilvorhaben werden vom Lehrstuhl für Holzbau und Baukonstruktion der TU München koordiniert. Den Technologietransfer hat die DGfH übernommen. Die Einbindung weiterer Industriepartner in den Ende 2005 / Anfang 2006 angelaufenen Projekten ist ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen zu den Projekten und die Kontaktadressen sind unter holzbauderzukunft.de abrufbar.

siehe auch:

  • BAU 2007 (15.-20.1.2007 in München)
  • Institut für Fenstertechnik (IFT)
  • isp Rosenheim
  • Deutsche Gesellschaft für Holzforschung
  • HOLZABSATZFONDS
    Neutralitäts-Check: Der Holzabsatzfonds, Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die unter der Aufsicht des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft steht. Aus dieser Konstellation heraus beklagt z.B. die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau, dass die Regierung die Steinindustrie benachteilige (siehe Charta für Holz")

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