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Hersteller fordern umfangreichere Lagerkapazitäten beim Fachhandel

(2.11.2014) Auf Baustellen muss es meist schnell vorwärtsgehen, und deshalb ist es für Handwerker wichtig, dass benötigte Produkte rechtzeitig auf der Baustelle verfüg­bar sind, wenn sie Ärger und Zusatzkosten durch Verzögerungen vermeiden wollen. Und um zu vermeiden, dass auf Konkurrenzprodukte ausgewichen wird, wenn die be­vorzugte Marke vergriffen ist, haben auch die Hersteller ein fundamentales Interesse daran, dass ihre Produkte bei den Fachhändlern vorrätig sind. Deshalb fordern viele von ihnen eine Ausweitung der Lagerkapazitäten beim Fachhandel - das zeigen aktu­elle Ergebnisse von BauInfoConsult.

Die Position, dass der Handel seine zu geringen Lagerkapazitäten ausweiten solle, un­terstütze knapp die Hälfte der 103 im Rahmen der aktuellen Jahresanalyse 2014/2015 von BauInfoConsult befragten Hersteller in vollem Umfang oder zumindest überwie­gend. Entgegengesetzter Meinung war nur ein gutes Viertel, während ein Viertel der Teilnehmer keine Stellung bezog.

Umgekehrt wünschen sich nach Untersuchungen von BauInfoConsult die Baustoff-Fachhändler vielfach kürzere Lieferzeiten von den Herstellern, um ihren Endkunden eine optimale Verfügbarkeit von Produkten zu sichern und dabei ihre Lagerhaltung schlank halten zu können, um die Lagerkosten gering zu halten.

BauInfoConsult sieht die Gefahr, dass der erkennbare Konflikt auf dem Rücken der Verarbeiter ausgetragen werden könnte, wenn Hersteller und Fachhandel keinen praktikablen Kompromiss finden, der beider Interesse berücksichtigt.

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