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Festbrennstofföfen elektronisch regeln für einen optimalen Abbrand

(14.8.2014; Grafik am 30.5.2015 ergänzt.) Der fachgerechte Betrieb eines Festbrenn­stoffofens ergibt sich aus der optimalen Brennstoffmenge, dem richtigen Zeitpunkt zum Nachlegen und der korrekten Einstellung der Verbrennungsluftzufuhr. Doch der „Unsicherheitsfaktor“ Mensch steht dem sauberen, sicheren und wirtschaftlichen Ab­brand nicht selten im Wege. Aber das soll sich nun mit Hilfe der neuen Schmid-Multi-Regelung SMR, die direkt an der Feuer­stätte installiert wird, ändern.

Zunächst wird das Brenngut wie üblich vorbereitet und angezündet. Mit dem Schlie­ßen der Ofentür beginnt dann aber der SMR-Regelungsprozess:

  • Während des Abbrandes erfasst ein Feuerraumfühler kontinuierlich die Heizgas­temperatur und gibt Impulse an die elektronisch gesteuerte Verbrennungsluft­klappe. So gelangt während des gesamten Verbrennungsprozesses stets die optimale Luftmenge in den Feuerraum.
  • Ist das Brenngut heruntergebrannt, schließt sich die Luftzufuhr, um eine lange Gluthaltung zu ermöglichen und so die Restwärme auszunutzen.

Durch den optimierten Verbrennungsprozess sollten sich nicht nur längere Abbrand­zeiten ergeben (und in der Folge ein geringerer Brennstoffverbrauch), sondern auch bessere Emissionswerte.

Je nach Heizkonzept lässt sich die Schmid-Multi-Regelung individuell anpassen. Der modulare Aufbau erlaubt beispielsweise eine Unterstützung der Zentralheizung durch die Beladung eines Pufferspeichers oder die Warmwassererzeugung mit einer moder­nen, hygienischen Frischwasserstation. Die Bedienung der Anlage erfolgt über ein Dis­play mit klarer Menüstruktur. Alle Messwerte werden auf einer SD-Karte gespeichert und können so auch extern ausgewertet werden. Zudem lassen sich über einen USB-Anschluss regelmäßig Software-Updates aufspielen.

Weitere Informationen zur Schmid-Multi-Regelung SMR können per E-Mail an Schmid Feuerungstechnik angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: