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Neue Schließsysteme Winkhaus keyTec RAP und RAP+ wachsen mit seinen Aufgaben

(29.4.2014; fensterbau/frontale-Bericht) Erstmals präsentierte Winkhaus in Nürnberg der Fachwelt die neuen mechanischen Schließsysteme keyTec RAP und RAP+. Vor al­lem komplexe Objekte mit Wachstumspotential seien die Einsatzbereiche der Neuent­wicklungen. Allem anderen voran sollen der patentierte Schlüssel, die variable Stiftzu­haltung und die Möglichkeit zur Individualisierung die anpassungsfähige Technik aus­zeichnen.

Wenn erfolgreiche Unternehmen expandieren, brauchen sie häufig mehr Raum. Auch Schließhierarchien können sich dabei ändern. Das kann eine bestehende mechanische Schließanlage an ihre Grenzen bringen - wohl aber nicht so bei den neuen Winkhaus Systemen keyTec RAP und RAP+. Sie sind laut Präsentation in Nürnberg auch auf sol­che Fälle vorbereitet. Und auch bei laufendem Betrieb lasse sich ein Objekt im Erwei­terungsfall von der Basisversion keyTec RAP auf die Upgradeversion keyTec RAP+ um­stellen. Diese Wechsel-Möglichkeit bestehe während der ganzen Lebensdauer des Ob­jekts und gäbe dem Betreiber hohe Planungssicherheit - verspricht man bei Winkhaus.

Individuelle Lösung für alle Bereiche

Verschiedenfarbige Schlüsselkappen helfen dabei, Strukturen abzubilden oder das Corporate Design eines Unternehmens zu unterstreichen. Der ergonomisch geformte Schlüsselkopf soll außerdem die Handhabung ebenso vereinfachen wie die speziell ge­formte Schlüsselspitze zum leichten und verschleißarmen Einführen in den Zylinder.

Dank der langen Schlüsselreide von 13,5 mm können auch Zylinder in besonders stark auftragenden Schutzbeschlägen eingesetzt werden. Die Zylinder werden VDS-, SKG- und DIN/EN-geprüft und zertifiziert. Daher eignen sie sich besonders für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Bereichen. Ein Aufbohrschutz durch gehärtete rostfreie Stahl­stifte und der serienmäßige Pickingschutz als Maßnahme gegen Aufsperrversuche und Manipulation runden die Systeme ab.

Hohes Sicherheitsniveau

Der technische Kopierschutz von keyTec RAP und RAP+ ba­siert auf dem Prinzip, die Rippe am Schlüssel durch eine Sperr­kugel (protectBall) im Zylinder abzufragen. Hierdurch soll ge­währleistet sein, dass nur ein originaler Winkhaus Schlüssel das System auf- und wieder verschließen kann.

Zudem soll das parazentrische Schlüsselprofil vor Manipulatio­nen mit unerlaubten Öffnungswerkzeugen schützen. Die Zu­haltung mit sechs Stiften wird ergänzt durch bis zu zehn zu­sätzliche Radialstifte, die durch Bohrmulden im Schlüssel ab­gefragt werden. Hinzu kommen beim System RAP+ noch ein­mal bis zu sieben Rippenstifte, deren Abfrage über weitere Bohrungen auf der Schlüsselrippe erfolgt.

Integrationsfähige Technik dank Mechatronikschlüssel

Die mechanischen Systeme keyTec RAP und RAP+ lassen sich auch mit elektronischen Schließsystemen kombinieren: Hierfür bietet Winkhaus Mechatronikschlüssel - eine Kombination aus Mechanikschlüssel und Transpondern. Hiermit können elektro­nische Schließsysteme wie Doppelknaufzylinder, Zutrittsleser oder die intelligenten Winkhaus EZK Türgarnituren bedient werden.

Ausgeliefert werden die Systeme keyTec RAP und RAP+ mit Profiltrennung nach Haupt/General-Schließanlage (HS/GHS) und Zentralschlossanlage (Z). Nachlieferun­gen und Erweiterungen seien nur gegen Vorlage der gültigen Sicherungskarte bei Winkhaus möglich.

Weitere Informationen zu keyTec RAP und RAP+ können per E-Mail an Winkhaus angefordert werden.

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