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Kastenfenster für höheren Wärme- und Schallschutz beim Innovationstag Mittelstand

(10.4.2014) Wärmedämmung und Energieeffizienz in Wohn- und Geschäftsgebäuden kommt eine rasant wachsende Be­deutung zu. Ein für den 21. Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ange­kündigtes Kastenfenster berücksichtigt zusätzlich auch er­höhte Anforderungen an den Schallschutz. Es gehört eben­so wie ein wärmedämmender Leichtbeton-Mauerstein mit ze­mentfreiem Mischbinder und ein modulares System zur Opti­mierung des Wärmebedarfs von Gebäuden zu den branchen­übergreifend mehr als 200 Industrieforschungs-Resultaten, die auf der Leistungsschau am 22. Mai in Berlin vorgestellt werden. Für die Förderung von zukunftsweisenden Neuerun­gen im Bauwesen hat das Ministerium im Rahmen seines seit knapp sechs Jahren laufenden Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) bisher rund 150 Mio. Euro bewilligt.

Die von der HFBB Holzfensterbau Bernau GmbH und dem Institut für Holztechnologie Dresden (IHD) gemeinsam entwickelten Kastenfenster sollen den üblichen Dreifach-Isolierglasfenstern überlegen sein, indem sie die gewachsenen Anforderungen an den Wärmeschutz mit einer besonders hohen Schalldämmung verbinden.

Bei der Entwicklung des Fenster wurden verschiedene Verglasungskombinationen und Glasabstände sowie die daraus resultierenden Strömungsverhältnisse der Luft im Kas­tenzwischenraum, besonders aber die Kastenkonstruktion untersucht. Im Ergebnis entstand eine Lösung, bei der sich wärme- und schallschutztechnische Eigenschaften nicht mehr konträr gegenüber stehen. Die Kombination beider Elemente erhöht die At­traktivität von Kastenfenstern und ermöglicht moderne und wirtschaftliche Nutzungs­konzepte sowohl für Neubauten als auch für Gebäude im Bestand bzw. Denkmalbe­reich.

Weitere Informationen zu Kastenfenstern können per E-Mail an HFBB Holzfensterbau Bernau angefordert werden.

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