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Das Prinzip des Kastenfensters bei einem Büroneubau zur Reduktion des HKL-Energieaufwands

(30.8.2016) 2014 hat Veka das neue Fenstersystem Softline 70 MB als Versprechen für zukunftsorientierte Fenster- und Fassadenlösungen im Objektbereich vorgestellt. Wie weit das gehen kann, zeigt sich in Stadtkrone Ost, dem neuen Dortmunder Busi­nessstandort. Hier ist das Fenstersystem erstmals in einem Bürogebäude im großen Stil zum Einsatz gekommen - und zwar mit dem Ziel, den Energieaufwand fürs Heizen, Lüften und Kühlen (HKL) gegen Null zu reduzieren (siehe Google-Maps; eventuell nur, wenn 3D de­aktiviert ist).


alle Fotos © Veka

Die Fenster sollen hierbei einen entscheidenden Beitrag leisten und orientieren sich dazu an dem Prinzip eines Kastenfensters mit zwei Flügelebenen:

  • außen mit einem Parallel-Abstellflügel und
  • innen mit klassischem Dreh-Kipp-Flügel.

Der 36 mm tiefe Zwischenraum nimmt Zusatzfunktionen auf, wie beispielsweise Lüftungseinheiten oder Sonnenschutzlamel­len. Und durch die Kombination der beiden Flügelebenen mit einer Gesamtbautiefe von 170 mm wird nicht nur eine bemer­kenswert gute Wärmedämmleistung, sondern auch ein ausge­zeichneter Schallschutz (45 dB) erreicht.

Alle Fenster funktionieren vollautomatisch und sind komplett in die Hausautomation integriert. Um in den Innenräumen zu jeder Zeit optimale Licht-und Luftverhältnisse sicherzustel­len, misst eine Wetterstation auf dem Dach des Gebäudes die Witterungsverhältnisse. Ferner kontrollieren Sensoren in den Räumen die Innentemperatur, den CO₂-Gehalt sowie die Luft­feuchtigkeit. Nach den daraus resultierenden Informationen sorgt die Gebäudesteuerung selbständig dafür, dass die Fenster geöffnet oder ge­schlossen, dass Sonnenschutzlamellen herauf- oder herunterfahren und optimal aus­gerichtet werden. Nur wenn sich auf diesem Weg eine angenehme Temperatur und Luftqualität nicht erreichen lassen, werden Lüfter, Heizung oder Kühlung zugeschaltet.

Die Softline 70 MB-Fenster in dem Dortmunder Objekt erreichen laut Veka einen Uw-Wert von 0,69 W/m²K und damit Passivhausniveau. Je nach Aufbau des Systems sei­en sogar Uw-Werte bis 0,475 W/m²K möglich. Veka beziffert die Energieersparnis ge­genüber herkömmlichen Fenstern auf etwa 20%.

Weitere Informationen zu modernen Kasten- bzw. Verbundfenstern und zu dem Fenstersystem Softline 70 MB können per E-Mail an Veka angefordert werden.

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