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Philippe Frey gewinnt Velux Architekten-Wettbewerb 2013 für Umbau eines Einfamilienhauses


Umbau eines Einfamilien­hauses, Frey Architekten; Foto: Henrik Eichin (Bild vergrößern)
 

(23.8.2013) Die Leser des Bauherrenmagazins „Wohnglück“ haben entschieden: Der erste Preis des achten Velux Archi­tekten-Wettbewerbs geht an Philippe Frey, der für sein Pro­jekt „Umbau eines Einfamilienhauses in Stuttgart“ 39,2% der knapp 21.000 abgegebenen Stimmen der „Wohnglück“-Leser erhielt.

Der Architekt aus Stuttgart überzeugt mit der innenräumli­chen Umgestaltung eines Kaffeemühlenhauses. Den zweiten Preis des in diesem Jahr unter dem Motto „Licht + Luft = Le­bensqualität“ stehenden Wettbewerbs gewinnt mit 24,8 Pro­zent der Stimmen das „energy+ home“ von T|S|B Ingenieur­gesellschaft / Lang+Volkwein Architekten und Ingenieure. Der dritte Preis geht an das Projekt „Vom Stall zum Studio“ von mo.studio, das 14,4 Prozent der Stimmen erhielt.

Das Gewinnerprojekt des diesjährigen Velux Architekten-Wett­bewerbs wurde in der ersten Wettbewerbsphase von einer un­abhängigen Jury gemein­sam mit vier weiteren Projekten nomi­niert - siehe Beitrag „Fünf Nominierte beim Velux Architekten-Wettbewerb 2013“ vom 5.5.2013. In der zweiten Wettbewerbsphase konnten dann die mehr als zwei Millionen Leser des Bauherrenma­gazins „Wohnglück“ ihren Favoriten wählen.


Umbau eines Einfamilien­hauses, Frey Architekten; Foto: Henrik Eichin (Bild vergrößern)

„Mit der zeitgemäßen Raum- und Lichtgestaltung im Inneren bei unverändertem äuße­rem Erscheinungsbild ist dem Gewinner eine hervorragende Umsetzung der zunehmend wichtiger werdenden Bauaufgabe der energetischen Sanierung im Bestand gelungen“, würdigt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer der Velux Deutschland GmbH, den Sie­ger des diesjährigen Velux Architekten-Wettbewerbs. Neben dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhält Philippe Frey vor allem Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit: Das Gewinnerprojekt wird das zentrale Motiv einer Anzeigenkampagne von Velux in der Ar­chitektur-Fachpresse. Darüber hinaus wurde das Vorzeigeprojekt von der Jury auch mit dem Newcomer-Preis ausgezeichnet, der sich an junge Architekten richtet und mit 1.000 Euro dotiert ist.


„energy+home“, Tichel­mann & Barillas / Lang+ Volkwein; Foto: diephotodesigner (Bild vergrößern)
   

Auf den zweiten Platz wählten die Wohnglück-Leser die T|S|B Ingenieurgesellschaft / Lang+Volkwein Architekten und Inge­nieure, die mit dem „energy+ home“ zeigen, dass die Umset­zung des Aktivhaus-Konzepts auch im Fall einer Sanierung möglich ist - siehe auch Bild rechts, weiteres Bild aus der Kü­che sowie Baulinks-Beitrag „energy+ Home: 1970er-Wohnhaus wird zum Plusener­giehaus mit Elektromobilität“ vom 16. Au­gust 2012.

Platz drei geht an mo.studio, die mit ihrem Projekt „Vom Stall zum Studio“ einen denkmalgeschützten Vierkanthof zu einem modernen Büro mit Ausstellungsfläche umgebaut haben. Die beiden Büros können sich über Preisgelder in Höhe von jeweils 3.000 Euro beziehungsweise 2.000 Euro freuen. Darüber hinaus gewann das „energy+home“ den von der Jury vergebenen und mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis Innovation.


„Vom Stall zum Studio“, mo.studio; Foto: Julia Reschucha (Bild vergrößern)

Der Velux Architekten-Wettbewerb honoriert seit 2005 Architekten, die sich mit inno­vativen Entwürfen um die Zukunft des Bauens verdient machen. Besonderer Fokus liegt auf einem kreativen Umgang mit den Themen Licht und Luft. „Das Thema des diesjährigen Velux Architektur-Wettbewerbs klingt fast wie eine logische Selbstver­ständlichkeit für die Architektur und das Bauen“, erklärt Juryvorsitzender Prof. Andre­as Schulz. „Dass der gekonnte Umgang mit diesen beiden elementaren Medien biswei­len aber nicht selbstverständlich ist, zeigt vor allen Dingen die enorme Steigerung der räumlichen und atmosphärischen Qualität der eingereichten Arbeiten renovierter und umgebauter Bestandsgebäude. Der ökologisch notwendige, physiologisch wie auch psychologisch durch nichts substituierbare Einsatz von Tageslicht in der Architektur bekommt durch den Wettbewerb eine große Aufmerksamkeit bei Architekten und Bau­herrn und ist gleichzeitig ein Ansporn, mehr Lebensqualität zu erschaffen.“

Alle nominierten und ausgezeichneten Projekte sollen in einer Dokumentationsbroschü­re umfassend vorgestellt werden, die dem Architekturfachmagazin „DETAIL“ im Okto­ber beigelegt wird.

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