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Energetische Sanierung von Balkonen à la Schöck

(20.1.2009; BAU-Bericht) Vom Neubau zum Bestand: Als Spezialist für die Reduzierung von Wärmebrücken bei auskragenden Bauteilen im Neubau bietet Schöck jetzt auch für Bestandsgebäude die passende Lösung. Planer können damit auf standardisierte Lösungen für die Sanierung von Balkonen zurückgreifen. Das mit dem BAKA-Preis für Produktinnovation 2009 ausgezeichnete Schöck-Sanierungskonzept wird zudem durch objektspezifische Planungshilfen der Schöck Anwendungstechnik ergänzt. Der Bauteilehersteller aus Baden-Baden reagiert mit diesen neuen Lösungen auf die wachsenden energetischen Anforderungen, die auch vor Altbauten nicht Halt machen.

Bauen im Bestand gewinnt gegenüber dem Neubau zunehmend an Bedeutung. Viele Immobilien entsprechen dabei nicht den heutigen und schon gar nicht den zukünftigen Standards. Für eine nachhaltige Sanierung stehen energetische Aspekte und Anforderungen an die Schadensfreiheit in Hinblick auf Tauwasser- und Schimmelpilzbildung an erster Stelle. "Ältere Gebäude werden in der Sanierung häufig durch flächige Wärmedämm-Maßnahmen energetisch aufgewertet. Das Detail Balkon muss darin integriert sein, eine thermische Trennung des Balkonanschlusses ist unbedingt notwendig.", betont Dipl.-Ing. Tim Stollberg, Produktmanager für den Bereich Balkonsanierung.

Hohe Gestaltungsfreiheit, optimale thermische Trennung

Im Zuge einer Balkonsanierung ermöglicht das neue Konzept von Schöck einen wärmebrückenreduzierten Balkonanschluss. Es beinhaltet Sanierungslösungen sowohl für gestützte aber auch für frei auskragende Balkone in folgenden Bauweisen:

  • Thermische Trennung eines Stahlbetonbalkons von einer Holzbalkendecke
  • Thermische Trennung eines Stahlbalkons von einer Holzbalkendecke (Bild)
  • Thermische Trennung eines Stahlbetonbalkons von einer Stahlbetondecke (Bild)
  • Thermische Trennung eines Stahlbalkons von einer Stahlbetondecke

Somit soll der gleiche hohe Standard für die Sanierung von Balkonen im Bestand gewährleistet werden, der bisher nur im Neubau realisierbar war. Das bedeutet individuelle Architektur und Gestaltungsfreiheit mit optimaler thermischer Trennung der Bauteile bei voller Kraftübertragung, wenn das Bauwerk die notwendigen Grundvoraussetzungen bietet.

Die Grundlage des Sanierungskonzeptes für den Stahlbau bildet der Schöck Isokorb Typ KST (Bild). Die Flexibilität des Balkonanschlusses an den Gebäudebestand gewährleisten bauseitig zu erstellende Stahlbauteile, an denen der Isokorb KST als tragendes Wärmedämmelement montiert wird. Empfehlungen zu den bauseitigen Stahlbauteilen und zu den Einbauanforderungen gibt es von Schöck. Die statischen Nachweise der bauseitigen Stahlbauteile sind durch den Tragwerksplaner des jeweiligen Gebäudes zu erstellen. Die Bemessungsgrundlagen basieren auf der Typenprüfung des Isokorbes Typ KST. Als Planungshilfsmittel stehen die Technische Information Isokorb und das Bemessungsprogramm KST zur Verfügung - siehe auch Beitrag "Isokorb im Stahlbau schützt vor Wärmebrücken und stärkt die planerische Freiheit" vom 21.4.2008.

Objektbezogene Konstruktionsvorschläge

Der Produkteinsatz in der Sanierung ist nicht so uneingeschränkt wie im Neubau möglich, da der Gebäudebestand die Vorgaben charakterisiert. Die Lösungen sind stark objektabhängig und müssen während der Planungsphase intensiv begleitet werden. Die Ausarbeitung objektbezogener Konstruktionsvorschläge, Empfehlungen zu bauseitigen Stahlbauteilen und Unterstützung durch Planungsunterlagen wird durch die Schöck Anwendungstechnik gewährleistet.

Allen Fachleuten steht ab sofort die Schöck Anwendungstechnik als Ansprechpartner für die technische Projektbearbeitung zur Verfügung (Telefon: 07223 - 967 567). Planungsunterlagen und technische Dokumentationen können per E-Mail an schoeck@schoeck.de angefordert werden.

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