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Dank Kronolith: Schöck verbessert Isokorb XT

  • Isokorb XT erneut als "Wärmebrückenarme Konstruktion" ausgezeichnet

(29.6.2010) Neues Drucklager für mehr Wärmedämmung: Der Bauteilehersteller Schöck aus Baden-Baden hat den "Schöck Isokorb XT" verbessert. Das eingesetzte Drucklager mit dem neuen Zuschlagstoff "Kronolith" verbessert die ohnehin guten wärmedämmenden Eigenschaften des Balkonanschluss-Elementes. Die Produktpalette ist zudem erweitert worden: So eignet sich der Isokorb XT jetzt auch für den Anschluss von auskragenden Balkonen mit Höhenversatz und für den Anschluss an eine Stahlbetonwand. Gleichzeitig erfüllt der optimierte Schöck Isokorb XT - wie das Vorgängermodell - die Anforderungen an eine "Wärmebrückenarme Konstruktion". Dies bestätigt auch das neue Zertifikat vom Passivhaus Institut in Darmstadt.

Für Architekten ist es häufig eine große Herausforderung, für den Bauherren oft die Idealvorstellung von einer energiesparenden Bauweise: die Gebäudeplanung nach Passivhausstandard. Der Einsatz energieeffizienter Baustoffe und die Vermeidung von Wärmebrücken sind dabei essentiell. Auf planerische Feinheiten - wie frei auskragende Balkone - wollen jedoch auch beim Passivhausbau weder der Architekt noch der Bauherr verzichten. Diese Details verlangen allerdings besondere Lösungen für den Bauteilanschluss, um Wärmebrücken zu minimieren. Nur so kann ein hoher energetischer Gebäudestandard erzielt werden.

Der Bauteilehersteller Schöck macht in punkto energiesparendes, nachhaltiges Bauen seit Jahren mit bemerkenswerten Lösungen auf sich aufmerksam. Insbesondere das Wärmedämmelement "Schöck Isokorb" unterstützt den Planer dabei, die energetischen Anforderungen - in diesem Fall beim Balkonanschluss - zu erfüllen.

Schöck Isokorb XT 2.0

Nachdem der "Schöck Isokorb XT" im Januar 2009 dem Publikum erstmals vorgestellt und die Zertifizierung "Wärmebrückenarme Konstruktion" durch das Passivhausinstitut offiziell übergeben wurde, haben die Baden-Badener nun das Nachfolgemodell auf der 14. Internationen Passivhaustagung in Dresden (am 28. und 29. Mai) präsentiert.

Das wesentliche Unterscheidungsmerkmal zur ersten Produktreihe ist beim neuen "Schöck Isokorb XT" das verbesserte HTE-Modul. HTE steht dabei für "High-Thermal-Efficient". In Kooperation mit der Kronos ecochem (Leverkusen) hat Schöck für das neue Drucklager einen speziellen Zuschlagstoff namens "Kronolith" entwickelt, der sich positiv auf die Wärmedämmeigenschaften des HTE-Moduls auswirkt. Kronolith von Kronos besteht aus Titan-Eisenerz und zeichnet sich im Vergleich zu dem bisher verwendeten Zuschlagstoff durch eine geringere Wärmeleitfähigkeit aus.

Weiterhin kommt beim Isokorb XT ein hochwertiger Edelstahl mit hoher Streckgrenze zum Einsatz. Er erlaubt bei gleicher Tragfähigkeit einen reduzierten Stabdurchmesser und somit auch eine Verringerung der wärmeleitenden Querschnittsfläche. Mit dem Schöck Isokorb Typ XT gelingt es, die Wärmebrücke so zu dämmen, dass die Oberflächentemperatur nicht unter die vom Passivhaus geforderten 17 Grad Celsius absinkt. Und das ist wichtig: Dadurch wird das Risiko von Tauwasser und Schimmelpilz-Bildung effektiv minimiert. Zudem darf die Verschlechterung des U-Wertes der Fassade durch die Wärmebrücke (Δ UWB ) nicht größer als 0,025 W/m²K sein. Dies wird durch die Isokorb XT-Typen erreicht. Der Nachweis erfolgte durch das Passivhaus-Institut anhand eines Reihen- und eines Mehrfamilienwohnhauses. Der durch die Wärmebrücken entstehende Wärmebrückenverlustkoeffizient Ψ wird demnach durch den Schöck Isokorb XT auf ein Minimum reduziert.

Weitere Informationen zur wärmebrückenarmen Konstruktion mit dem Schöck Isokorb XT können per E-Mail an Schöck angefordert werden.

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