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So bleibt Holz dauerhaft attraktiv

Holz, Holzschutz, Bauholz, Holzbau, baulicher Holzschutz, Holzschutzmaßnahmen, konstruktiver Holzschutz, Holzwerkstoff, Holzplanke, Lasur, Lasuren, chemischer Holzschutz, Holzinhaltsstoff Lignin(28.11.2005) Es schafft ein natürliches Ambiente und verkörpert wie kein anderes Material Wärme und Geborgenheit: Holz. Viele Hausbesitzer schätzen den nachwachsenden Bau- und Werkstoff vor allem wegen seiner Schönheit und Ausstrahlung. Da Holz von Natur aus höchsten Beanspruchungen standhält, genügt meist ein geringer Aufwand, um seinen Charakter zu erhalten. Ob drinnen oder draußen - mit der richtigen Pflege haben Holzbauteile eine sehr lange Lebensdauer.

Holz im Außenbereich: Wind und Wetter trotzen

Balkone, Terrassen und Zäune sind jeder Witterung ausgesetzt. Das hinterlässt im Laufe der Jahre Spuren. Beispielsweise bauen die UV-Strahlen der Sonne den Holzinhaltsstoff Lignin ab und lassen das Holz silbern wirken. Um wieder eine bräunliche Optik herzustellen, kann die Oberfläche abgeschliffen und mit unterschiedlichen Lasuren und Farben neu gestaltet werden. Lasuren pigmentieren die oberflächlichen Holzschichten und bewahren im Gegensatz zu deckenden Farbanstrichen die Holzoptik. Dünnschichtlasuren schützen das Holz außerdem vor Feuchtigkeit. Der Umwelt zuliebe sollten ausschließlich Lasuren und Farben mit dem Blauen Engel verwendet werden.

Neben der Pflege sind auch die bauliche Konstruktion und die Holzart entscheidend, damit Wind und Wetter dem natürlichen Baustoff nichts anhaben können. Im Außenbereich sollten dauerhafte Holzarten wie Eiche, Robinie oder Lärche verwendet werden. Sie sind witterungsbeständig und verfügen über eine natürliche Abwehr gegen Pilze und Insekten. Zu den konstruktiven Holzschutzmaßnahmen gehören etwa bei Zäunen das Abflachen von Kanten und die Vermeidung waagrechter Flächen, damit Wasser rasch abgeleitet werden kann. Auch Terrassen und Balkone sollten ein leichtes Gefälle haben - zwei Prozent reichen bereits aus. Eine Unterfütterung der Terrasse mit einem Sand-Kies-Bett schützt vor Staunässe. Fugen zwischen den verlegten Holzplanken sorgen für die richtige Belüftung. Darüber hinaus bieten Blechabdeckungen von Holzkanten einen wirkungsvollen Nässeschutz. Holzstützen dürfen keinesfalls direkten Bodenkontakt haben. Als Auflage oder Fundament eignen sich Stützfüße aus rostfreiem Stahl oder Betonsockel.

Holz, Holzschutz, Holzboden, Holzwerkstoff, baulicher Holzschutz, Holzschutzmaßnahmen, Holzplanken, Holzplanke, Lasur, LasurenHolzbauteile im Haus: Abnutzung verhindern

Im Haus brauchen vor allem die Holzteile Pflege, die häufig und intensiv genutzt werden. Stark beanspruchte Holzböden und Treppen können mit farbigen oder transparenten Lacken versiegelt werden. Bei Tischplatten, Arbeitsflächen und weniger beanspruchten Holzböden genügt es, wenn sie alle paar Jahre mit Ölen oder Wachsen behandelt werden. Das hat den Vorteil, dass die Maserung sehr gut zur Geltung kommt. Kleinere Kratzer können einfach mit Holzkitt ausgebessert werden. Bei geringer belasteten Innenbauteilen wie Türen reicht es, sie mit einem milden Pflegemittel nur leicht feucht abzuwischen.

siehe auch:

  • www.natuerlichholz.infoholz.de
  • HOLZABSATZFONDS
    Neutralitäts-Check: Der Holzabsatzfonds, Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft, ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die unter der Aufsicht des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft steht. Aus dieser Konstellation heraus beklagt z.B.  die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerksbau, dass die Regierung die Steinindustrie benachteilige (siehe Meldung vom 7.12.2004 und Stichwort "Charta für Holz")

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