Redaktion  || < älter 2005/0359 jünger > >>|  

Mit bestehenden Betriebssystemen auch zukünftig Zutrittskontrollen realisieren

(28.2.2005) Aus heutiger Sicht ist die Anwendung der vielen Prozessorkarten, die uns unseren Alltag massiv erleichtern, nicht mehr wegzudenken. Jeder von uns benützt solche Karten für Geldautomaten, zur Identifikation am Arbeitsplatz, für digitale Signaturen, für IT-Zugriffe oder auch Telefonwertkarten - also immer dort, wo eine eindeutige Kennung der Person gewünscht ist und höchste Sicherheitsanforderungen bestehen.

Besonders große Organisationen, wie beispielsweise Industrieunternehmen oder Gewerbe, aber auch Universitäten kommen nicht umhin, mit Prozessorkarten zahlreiche Anwendungen oft Tausender Anwender zu verwalten.

Unter dem Aspekt der Zutrittskontrolle stoßen diese Karten oft an ihre Grenzen im Hinblick auf Ansteuerung von Wandlesern, Beschlägen oder auch Terminals - speziell bei nachträglicher Installation eines solchen Systems. Oft müssen aufgrund mangelnder Kompatibilität mehrere Identmedien im Umlauf gebracht werden, um alle Anwendungen abdecken zu können, was aber zu Lasten der Usability geht, oder sehr kostenintensive Kartenaustauschaktionen sind durchzuführen - dabei sind meist mehrere Tausend Karten im Umlauf.

Moderne Lösungen - beispielsweise auf Basis der SALTO-Systemplattform (Mifare, Multi-Administrator, iLocker) - sind inzwischen mit unterschiedlichen Identmittel-Technologien betreibbar, so auch mit Smart Card. Im Herbst 2004 stellte EVVA darüber hinaus ein universelles Smart Prozessor Card System vor: Dieses System kann laut Hersteller auf bestehende Betriebssysteme von Organisationen ein ihnen eigenes Zutrittsmanagement-System etablieren und somit ihr Betriebssystem auch für die Zutrittskontrolle anwendbar machen. Damit werden auch alle Komponenten dahinter, wie z.B. Beschläge oder Wandleser kompatibel mit den bereits verwendeten Karten eines Objektes.

Die komplette Adaptierung von Sicherheitslösungen in bestehende Organisationen wird somit gewährleistet, auch der kostenintensive Austausch von Identmedien oder die Handhabung von zusätzlichen Karten in einer Organisation werden damit hinfällig. Für komplexe Objekte, deren Anforderungsprofil noch nicht abgeschlossen ist, verspricht das Smart Prozessor Card System eine hohe Investitionssicherheit, denn Applikationen der weiteren Planung sind integrierbar.

siehe auch:

ausgewählte weitere Meldungen: