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flush&clean: WC-Spül- und Hygienedusch-Einheit von Schell speziell für Notunterkünfte

(19.5.2016; SHK- / IFH/Intherm-Bericht) Bei Wohnraumverlust durch Flucht, Vertreibung oder Naturkatastrophen sollte u.a. die sanitäre Versorgung der betroffenen Menschen in Notun­terkünften zügig sichergestellt werden können. Hilfsorganisa­tionen, aber auch Staaten, (Bundes-)Länder und Gemeinden stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Unterkunft und Hygiene sind jedoch ein erster Schritt zur Wiederherstellung menschen­würdiger Lebensumstände. Vor diesem Hintergrund hat Schell Anfang des Jahres mit flush&clean eine WC-Spül- und Hygie­nedusch-Einheit zur wirtschaftlichen und funktionalen Ausstat­tung von WC-Bereichen vorgestellt, die auch auf muslimische Konventionen und Gepflogenheiten abgestimmt ist: In vielen Herkunftsländern empfinden es die Menschen nämlich als un­rein, Toilettenpapier zu verwenden. Für Moslems sind sogar rituelle Waschungen am WC unverzichtbar, wobei Kaltwasser hierfür ausreichend ist.

Die gebrauchsmustergeschützte WC-Spül- und Hygienedusch-Einheit flush&clean besteht aus einem hochhängenden Schell Spülkasten mit Zugkette, einem Eckregulierventil, Spülrohr so­wie einer verchromten Hygienedusche, Brauseschlauch und Wandhalterung. (Die WC-Keramik gehört nicht dazu!) Die in Praxistests erprobte Einheit erfüllt Schell zufolge die Anforde­rungen der DIN EN 1717 (Schutz des Trinkwassers vor Verun­reinigungen in Trinkwasser-Installationen und allgemeine An­forderungen an Sicherungseinrichtungen zur Verhütung von Trinkwasserverunreinigungen durch Rückfließen).

Das A und O – die fachgerechte Installation

Wenn die Zeit drängt, müssen Notunterkünfte schnell, gezielt und korrekt ausgestat­tet werden. Daher gibt es flush&clean als komplettes Set in einer Verpackungseinheit, und es soll mit gängigen Stand-WCs kombiniert werden können. An dem Anschluss von Hock-WCs arbeitet Schell; wie aktuell der Stand der Dinge ist, kann am Ende des Bei­trages nachgefragt werden.

Darüber hinaus wurde an interessante Details gedacht - z.B.:

  • Der 120 cm lange Brauseschlauch verhindert, dass die Hygienedusche in die WC-Keramik fallen kann - sie reicht nur bis zur Oberkante der WC-Keramik.
  • Die Wandhalterung ist in Sitzrichtung rechts vom Nutzer vorgesehen: Denn bei Moslems ist die rechte Hand die saubere Hand und durch diese Anordnung wird die Übertragung von Bakterien von Mensch zu Mensch minimiert.

Hygieneduschen haben übrigens auch wirtschaftliche Vorteile für die Betreiber in Not­unterkünften: Da Papier nur noch zum Trocknen benötigt wird, sinkt der immense Pa­pierbedarf gegenüber der bei uns üblichen Reinigung mit Papier.

Weitere Informationen zu flush&clean können per E-Mail an Schell angefordert werden.

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