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Günstige Bauzinsen zum Jahresstart

(10.1.2016) Für Häuslebauer und Immobilienkäufer mit Finanzierungsbedarf sollte der Gang zur Bank auch 2016 zumeist eine angenehme Angelegenheit sein. „Die Zinsen für Immobilienkredite bewegen sich zum Jahresstart auf niedrigem Niveau. Zehnjähri­ge Immobiliendarlehen sind aktuell oft zu Zinsen unter 1,6 Prozent erhältlich“, stellt Interhyp-Vorstand Michiel Goris fest. Die für das aktuelle Interhyp-Bauzins-Trendba­rometer befragten Experten von Kreditinstituten erwarten kurzfristig gleichbleibende Konditionen. Im Verlauf des Jahres 2016 rechnet die Mehrheit mit leicht steigenden Zinsen.


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Obwohl die amerikanische Notenbank im Dezember mit einer Anhebung der Leitzinsen eine Zinswende eingeläutet hat, bleibt das Finanzierungsumfeld hierzulande ausge­sprochen günstig - zumal die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer letzten Sitzung ihre Geldpolitik nochmals gelockert hatte und damit die Strategie des billigen Geldes fortsetzt. Die EZB-Politik soll vor allem die Konjunktur und damit die Inflation ankur­beln sowie die Finanzierung angeschlagener Euro-Länder sichern.

Weil Deutschland jedoch die Krise vergleichsweise gut gemeistert hat / meistert und Investoren in hiesige Staatsanleihen investieren, profitieren unter anderem Immobi­lienkäufer von der Situation. Denn: Das anhaltende Niedrigzinsniveau in Kombination mit der starken Nachfrage nach sicheren deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefen führt zu niedrigen Pfandbriefrenditen, die als Orientierung für die Entwicklung beim Baugeld gelten.

Aktuell erhalten Immobilienkäufer bei Bestanbietern laut Interhyp zehnjährige Darlehen zum Teil für unter 1,4% - zumindest bei entsprechender Bonität. Interhyp rät Immo­bilieninteressenten aber, sich von den billigen Zinsen nicht verführen zu lassen und die Konditionsersparnis in eine hohe Anfangstilgung zu investieren, um den Schuldenabbau zu beschleunigen. „In vielen Fällen können sich Häuslebauer eine Anfangstilgung von drei Prozent und mehr leisten“, resümiert Goris.

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