Redaktion  || < älter 2015/0459 jünger > >>|  

Neue Airjekt-Serie von Kutzner + Weber gegen Feinstaub aus Holzfeuerungsanlagen

(19.3.2015; ISH-Bericht) Kutzner + Weber hat in Frankfurt mit der Airjekt-Serie neue Partikelabscheider für Biomassefeu­erungen bis 100 kW Nennwärmeleistung vorgestellt, mit denen sich Feinstäube aus den Abgasen von Holzfeuerungen um bis zu 70% mindern lassen sollen. Dies gilt für Pellet- und Hack­schnitzelheizungen sowie für Stückholz-Feuerstätten, gestaf­felt in drei Leistungsklassen:

  • Airjekt25 für eine Nennwärmeleistung bis 25 kW,
  • Airjekt50 bis 50 kW und
  • Airjekt100 bis 100 kW.

Dementsprechend gibt es die Geräte mit Anschlussdurchmes­sern von 130, 150 und 180 mm. Durch ihre Kaskadierung sollen sich auch größere Anlagen ausstatten lassen.

Mit Strom- und Wasseranschluss, aber ohne Abwasser

Airjekt nutzt das elektrostatische Prinzip, bei dem die Staubpartikel durch ein elektri­sches Feld aufgeladen werden. Sie lagern sich dann ab und werden in einem definier­ten Turnus automatisch mittels Abreinigung durch Wasser entfernt. Daher ist neben einem Stromanschluss (max. 50 W) ein Wasseranschluss erforderlich. Ein Abwasser­anschluss ist nicht notwendig, da die abgespülten Rückstände mit der Abgaswärme eingetrocknet werden. Im unteren Teil befindet sich eine 10 Liter fassende Rußschub­lade, die bei einer meist nur jährlichen Wartung kontrolliert und geleert wird.

erklärender Clip mit Animationen von Kutzner + Weber (Thumbnails für eine schnelle Inhaltsübersicht

Die Airjekt-Modelle werden direkt hinter den Abgasstutzen installiert. Mit einer Auf­stellfläche von 260 x 500 mm (Breite x Tiefe) und einer Höhe von 1.200 mm sollten sie sich auch in vielen Bestandsanlagen integrieren lassen. Optional können sie mit Verkleidung geliefert werden. Für größere Heizungsanlagen stehen flexible Kombina­tionen aus den drei Größen zur Verfügung.

Weitere Informationen zur Airjekt-Serie können per E-Mail an Kutzner+Weber angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: