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Druckhaltung und Entgasung von Heizungs- und Kühlanlagen nach Henry’schem Gesetz

(27.11.2014) Geräusche, Verschlammung, Druckschwankungen - das sind nur einige der Probleme, die sich durch Luft oder Gas in einer Heiz- oder Kühlanlage einstellen können. Um dieser Gefahr vorzubeugen, ist eine regelmäßige Entgasung bzw. Entlüf­tung der Systeme erforderlich. Die Sunline Deckenstrahlplatten GmbH hat vor diesem Hintergrund mit SDE (Sunline Druckhaltung und Entgasung) eine Gerätschaft entwi­ckelt, die dem Henry’schen Gesetz folgt, das das Verhältnis von Gaslösungsvermögen in Wasser in Abhängigkeit von Druck und Temperatur beschreibt. Demnach kann Was­ser unter Druck höhere Mengen an Gas binden. Durch den unterschiedlichen Druck in Heizungs- und Kühlanlagen kann dieses gebundene Gas in Teilbereichen wieder freige­setzt werden - mögliche Folgen sind u.a. Funktionsstörungen oder Korrosion (siehe auch Wikipedia-Eintrag zum Henry’schen Gesetz).

Das SDE kombiniert Druckhaltung, Ausdehnungsaufnahme, Luftabscheidung und Nach­speisung. Das System besteht aus einem geschlossenen, drucklosen Edelstahlbehälter ohne Membrane mit Druckhaltepumpe sowie einem aus mehreren Komponenten beste­henden Steuer- und Regelungsmodul. In dem Edelstahlbehälter findet nicht nur die Entgasung des Anlagenwassers statt, sondern hier wird auch das Expansionswasser aufgenommen und der Anlage über die Druckhaltepumpe wieder zugeführt.

Die im SDE integrierte Funktion der automatischen Nachspeisung hat den Vorteil, dass das Nachfüllwasser im drucklosen Behälter vor Zuführung in das Anlagennetz ebenfalls entgast wird. So wird der weitere Eintrag von Luft in das Heizungs- und Kühlwasser­netz reduziert. Während ferner durch den wiederkehrenden Entgasungsprozess die Luft im Anlagennetz abgebaut wird, verbessern sich gleichzeitig der PH-Wert und der Leitwert des Anlagenwassers.

Weitere Informationen zum SDE können per E-Mail an Sunline angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: