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Unaufbereitetes Füllwasser senkt vielfach Effizienz und Lebensdauer einer Heizung

(10.7.2013) Moderne Heizungstechnik sollte nicht nur energieeffizient arbeiten, son­dern auch dauerhaft störungsfrei funktionieren. Beide Aspekte liegen nur bis zu einem gewissen Grad in den Händen der Hersteller. Denn das Füllwasser spielt ebenfalls eine wichtige Rolle, da es in ständiger Wechselwirkung mit dem System steht. Entspricht es nicht den Kriterien der VDI-Richtlinie 2035, kann das Korrosion und Kalkablagerun­gen zur Folge haben, die zu Energieverlusten führen und sich negativ auf die Lebens­dauer zentral wichtiger Komponenten auswirken. Kommt es dann zum Schadensanfall, ist die Garantie des Herstellers hinfällig. Denn für eine VDI-2035 konforme Füllwasser­qualität ist der Fachhandwerker verantwortlich.

Die VDI-Richtlinie 2035 legt verbindlich die zulässigen Grenzwerte für Wasserhärte und pH-Wert fest:

  • Die Wasserhärte ist gleichbedeutend mit der Konzentration der im Wasser gelös­ten Magnesium- und Kalzium-Ionen. Aus diesen Härtebildnern entsteht beim Er­hitzen Kalk, der die Wärmeübertragung erheblich beeinträchtigt.
  • Der pH-Wert wiederum hat Auswirkungen auf unerwünschte Korrosionsreaktio­nen. Ist er zu niedrig oder zu hoch, wirkt sich das negativ auf die Lebensdauer der im Heizkreislauf verwendeten metallischen Bauteile aus. Übliches Trinkwas­ser liegt in der Regel unterhalb des für Heizungsanlagen optimalen pH-Werts von 8,2 bis 10 bzw. 8,2 bis 8,5 bei Aluminiumlegierungen und ist deshalb oftmals als Füllwasser ungeeignet.

Damit das Heizungsfüllwasser die Kriterien der VDI-Richtlinie erfüllt, muss es in den meisten Fällen hinsichtlich Wasserhärte und pH-Wert aufbereitet werden. Das Unternehmen Perma-trade Wassertechnik beispielsweise hat mit seinen Permasoft-Entmineralisierungseinheiten eine Lösung entwickelt, die in ei­nem Arbeitsschritt die Anforderungen der VDI-Richtlinie 2035 vollständig erfüllen und für einen umfassenden Schutz sorgen kann.

Im Inneren einer Permasoft-Entmineralisierungseinheit befindet sich eine spezielle Mischung aus Ionenaustauscherharzen, die sowohl Härtebildner wie Kalzium und Magnesium als auch kor­rosive Salze wie Chlorid- und Sulfat-Ionen aus dem Wasser entfernen. Gleichzeitig werden das Füllwasser alkalisiert und der pH-Wert stabilisiert. In Verbindung mit dem Befüllautoma­ten Permamat muss der Fachhandwerker die Entmineralisie­rungseinheit lediglich entsprechend DIN EN 1717 an Heizkessel und Trinkwasserleitung anschließen – den Rest erledigt Perma­soft von ganz allein.

Weitere Informationen zur Aufbereitung von Heizungs­füllwasser können per E-Mail an Perma-trade angefordert werden.

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