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Alle Chancen nutzen: Nachhaltige Produktionshallen planen und bauen

(7.6.2013) Im deutschen Mittelstand sind die Meinungen zur Umsetzung der Energie­wende geteilt. Eines ist jedoch sicher: Unternehmer profitieren vom durchdachten Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen. Vor allem bei der Realisierung neuer Produktionsgebäude gibt es viele Chancen, die Mittelständler mit Wachstumsambitio­nen nutzen können – entstehen doch 80% der gesamten Lebenszykluskosten für ein Gebäude erst nach dessen Fertigstellung, wovon gut die Hälfte für Energie aufge­bracht werden muss. Nachhaltig geplant und realisiert, können Neubauten daher ei­niges an Betriebskosten sparen, die Umwelt schonen und obendrein interne Prozesse sowie die Arbeitsatmosphäre verbessern.

Für welche Zukunft bauen wir?

Um jede sich bietende Möglichkeit bei einem Neubau zu nutzen, müssen bereits vor der Planung wichtige Zukunftsfragen geklärt werden - auch wenn die Zeit drängt.

  • Welches Wachstum ist realistisch?
  • Gibt es am Standort Platz für spätere Erweiterungen oder muss ein Standort­wechsel in Betracht gezogen werden?
  • Wie sind Produktions- und Logistikabläufe zu optimieren?
  • Und wichtiger denn je: Wie können die Kosten für Heizung, Kühlung und Be­leuchtung auf Dauer gesenkt werden?

In der Summe addieren sich diese Fragen und noch viele weitere zu einem zentralen Thema: Sicherung und Steigerung der Wertschöpfung.

Was muss die neue Halle leisten?

Bereits zu diesem Zeitpunkt ist abzusehen, wie komplex der Vorgang „Bau einer Produktionshalle“ ist. Und dabei sind Grundsatzfragen wie Brand- und Lärmschutz, Hygiene oder Qualitätssicherung noch gar nicht beantwortet. Der richtige Baupartner stellt diese Fragen und erarbeitet dann Lösungen gemeinsam mit dem Bauherren und seinen Mitarbeitern: „Wir betreuen den Großteil unserer Projekte von der ersten Idee bis hin zur Schlüsselübergabe“, erklärt Stephan Theiß, Ge­schäftsführer bei Freyler Industriebau. „Die Grundlagenermitt­lung dient der kompletten Realisierung eines rundum nachhal­tigen Gebäudes, aber auch dessen Finanzierung – je genauer die Planung, desto sicherer der Investitions- und Terminplan.“

Wie lassen sich Investition voll ausschöpfen?

Bei der Planung von Produktionsgebäuden stehen sich zunächst Preis und Qualität konträr gegenüber. Einige Probleme lassen sich dabei mit überlegten Konstruktionen, alternativen Baumaterialien oder Bauelementen lösen. Manchmal hilft auch die Ein­schätzung der langfristigen Folgekosten bei der richtigen Entscheidung. Industriebau­spezialisten wie Freyler erstellen daher verschiedene Vorschläge und besprechen das Für und Wider mit den Bauherren - stets unter Berücksichtigung möglicher Fördermit­tel: Mangels Erfahrung und Wissen übersieht der Mittelstand teilweise Chancen, die auf den ersten Blick nichts mit dem Thema Bauen zu tun haben, wie günstige Kredite für Innovationen. Besonders interessant sind derzeit jedoch die Förderungen für er­neuerbare Energien, zur Energieeinsparung und CO₂-Reduktion.

Wie lassen sich Betriebskosten senken?

Das intensive Auseinandersetzen mit den jeweiligen Unter­nehmen ermöglicht individuelle Lösungen, die sich aus beste­henden Strukturen und Prozessen ergeben. So muss eine Pro­duktionshalle beispielsweise nicht komplett beleuchtet wer­den - an Stellen mit automatisierten Maschinen reichen Ober­lichter, sparsame LED-Leuchten garantieren bei Bedarf die nötige Helligkeit. Auch bisher ungenutzte Ressourcen sparen Geld: Maschinenabluft kann zum Heizen genutzt werden, je nach Größe sogar für einen angrenzenden Bürotrakt. Zusam­men mit einer Fußbodenheizung und einer Wärmepumpe zur Absicherung wird das Einsparpotenzial voll ausgenutzt.

Entscheidend ist jedoch die Kombination aller Komponenten: „Mit dem richtigen Mix aus intelligenter Haustechnik und hoch­wertiger Gebäudehülle entgeht ein Unternehmen auf Dauer den steigenden Preisen für Öl, Gas und Strom“, weiß Theiß.

Was macht ein Gebäude rundum nachhaltig?

„Eine gute Planung lässt sich nicht allein an der Energieeffizienz messen“, ist sich Ste­phan Theiß sicher. „Dazu gehören auf jeden Fall auch die bauliche Abbildung interner Prozesse sowie optimale und zugleich angenehme Arbeitsbedingungen für die Mitar­beiter.“ Zudem sollten Produktionshallen möglichst flexibel und im Bestfall bereits auf künftige Erweiterungen vorbereitet sein. Abgerundet wird ein rundum stimmiger Neu­bau schließlich durch ein ansprechendes Erscheinungsbild - Corporate Architecture ist kein Privileg der Industrieriesen, auch Mittelständler können sich einen gebauten Imagefaktor für die eigene Marke leisten.

Weitere Informationen zum Industriebau können per E-Mail an Freyler angefordert werden.

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