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Ofenregelung ermöglicht sicheren Betrieb von Kamin- und Kachelöfen

(31.10.2008) Kamin- und Kachelöfen erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit - hilft doch u.a. auch der nachwachsende Brennstoff Holz, fossile Energieträger einzusparen. Der Verbrennungsvorgang ist aber aufgrund unterschiedlicher Einflüsse zum Teil großen Schwankungen unterworfen. Drückende Winde an der Abgasanlage oder der Betrieb einer Dunstabzugshaube oder Wohnungslüftung sind nur drei von möglichen Faktoren, die den Abbrand regelmäßig beeinflussen. Genau in diesem Umfeld spielt eine Ofenregelung ihre Stärken aus:

Mittels eines Sensors kontrolliert die Ofenregelung Geschwindigkeit, Temperatur und Strömungsrichtung des Abgases und leitet wenn nötig Maßnahmen ein, die den optimalen Betriebszustand wieder herstellen. Bis zu zwölf Mal pro Minute erfolgen diese Überwachungsmaßnahmen des Verbrennungsvorgangs. Das herstellerneutrale Produkt kann dazu in der Ausführung Expert bis zu zwölf Komponenten in den Vorgang integrieren. Das sind etwa Zuluft- und Abgasklappe, Rauchsauger oder der Anschluss an das Haus-Bus-System mittels RS485-Schnittstelle.

Gerade bei modernen Häusern mit dichter Gebäudehülle und anspruchsvoller Haustechnik kann durch eine Ofenregelung der sichere Betrieb eines Ofens gewährleistet werden. Die Entstehung eines gefährlichen Unterdrucks, der u.U. das Einströmen der Abgase in den Aufstellraum ermöglicht, wird so verhindert - und das sogar bei Stromausfall. Sichtbar bleibt lediglich das Display, an dem der Betreiber den aktuellen Zustand der Feuerstätte abruft (siehe Bild aus dem Beitrag "K+W Ofenregelung hat Feuertaufe bestanden" vom 3.5.2007). Zu- und abgeschaltete Komponenten werden hier ebenso angezeigt wie der ideale Zeitpunkt zum Nachlegen des Brennstoffs. Das Gerät ist so konzipiert, dass es im Störungsfall eine optische und akustische Warnmeldung absetzt.

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