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Westfa ist 60: vom Flüssiggasanbieter zum Solarunternehmen

(19.4.2006) In diesem Jahr blickt das Hagener Unternehmen Westfa Flüssiggas und Umwelttechnik GmbH auf eine 60-jährige Geschichte zurück. Westfa hat sich in dieser Zeit von einem mittelständischen Anbieter von Flüssiggas zu einem modernen Unternehmen entwickelt, das vor allem im Bereich der Umwelttechnik Trends erkannt und genutzt hat. Jetzt bauen die Hagener nach der Erschließung des gesamten deutschen Marktes ihr Exportgeschäft in Europa aus.

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Seit der Gründung im Jahr 1946 hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und durch Innovationen am Markt behauptet. Ende der Neunziger erweiterte Westfa das traditionelle Geschäftsfeld des Vertriebs und der Logistik von Flüssiggas um den Bereich der Umwelttechnik. Seitdem bietet das Unternehmen Komplettsysteme für Solarthermie und Photovoltaik. "Diese Diversifikation lag nahe, da all unsere Produkte aus dem Bereich der Energie stammen und sich somit hervorragend ergänzen", begründete Geschäftsführer Klaus Stolte die neue Ausrichtung.

Gute Bilanz im Jubiläumsjahr

Die Aktivitäten auf dem Solarmarkt erwiesen sich als so erfolgreich, dass Westfa mittlerweile als selbstständiger Systemanbieter im Bereich Solarthermie tätig ist und sein Vertriebsgebiet auf ganz Deutschland ausgeweitet hat. Die erfolgreiche Etablierung der Westfa-Produkte zeigt sich nicht zuletzt an den Umsatzzahlen. Im letzten Jahr wurde ein Gesamtumsatz von 44 Millionen Euro erwirtschaftet, davon alleine 12,4 Millionen durch das Geschäftsfeld der Umwelttechnik. Somit wurde der Umsatz erneut gesteigert und eigenen Angaben zufolge ein Marktanteil von 4% im Bereich Solarthermie erreicht.

Ausbau des Exportgeschäftes in ganz Europa

Ein wichtiger Schritt für dieses Jahr ist der Ausbau des Exportgeschäftes in Europa. Das Unternehmen konzentriert sich dabei in erster Linie auf Italien, Spanien und Frankreich, da sich diese Länder durch eine starke staatliche Förderung von Solaranlagen auszeichnen. "Wir werden die Produkte an den europäischen Markt anpassen und ein Netz persönlicher Kontakte aufbauen, um den Vertrieb zu stärken", erklärt Produktmanager Bernhard Mertel die Strategie. "Wir sind stolz auf die 60-jährige Entwicklung unseres Unternehmens und möchten in den nächsten fünf Jahren zu den zehn größten Systemanbietern am Markt gehören."

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