Redaktion  || < älter 2005/0508 jünger > >>|  

Wachstumspotenziale bei der Wasseraufbereitung

(22.3.2005) Enormes Wachstumspotenzial sieht Grünbeck-Geschäftsführer Rudolf Opitzer in diesem Jahr für die Branche der Wasseraufbereiter. Das sagte Opitzer anlässlich der ISH in Frankfurt am Main. Die Voraussetzungen für 2005 seien gut: Im vergangenen Jahr hätten die Wasseraufbereiter ihre Umsätze - soweit die Zahlen bekannt seien - im zweistelligen oder hohen einstelligen Bereich gesteigert.

Als Leitgrößen für die Branche sieht Opitzer die Entwicklung bei Schwimmbädern und Haushaltsenthärtungsanlagen. Der Markt für Schwimmbäder und die dazugehörende Wasseraufbereitung weise in Deutschland enorme Zuwachsmöglichkeiten auf: So liege in Frankreich bei 60 Millionen Einwohnern die Anzahl der privaten Schwimmbäder bei einer Million. In Deutschland hingegen kämen auf ca. 82 Millionen Einwohner gerade einmal 625.000 Schwimmbäder. Auch in den Haushaltsenthärtern stecke Wachstumspotenzial: Während in den USA 4,62 Promille der Haushalte über eine entsprechende Anlage verfügten, seien dies in Deutschland bislang nur 0,31 Promille.

Seine optimistische Markteinschätzung begründete Opitzer auch mit den Zahlen der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS): Insgesamt konnte 2004 ein Umsatzplus von 0,8 Prozent verzeichnet werden, in dem für Grünbeck relevanten Bereich Haus- und Gebäudetechnik stieg der Umsatz um 2,6 Prozent.

Für 2005 erwartet die VDS ein Inlandsplus von 1,7 Prozent. Auch der Verband der Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) rechnet in 2005 mit einem wachsendem Investitionsvolumen im Inland: 2004 stieg die Binnennachfrage erstmals wieder um drei Prozent, die Auslandsumsätze wuchsen um 14 Prozent.

siehe auch:

ausgewählte weitere Meldungen: