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Projektbericht: Schieferfassade für Berufsbildungszentrum

(7.11.2004) Bei der Sanierung des Berufsschulzentrums in Schweizerischen Herisau (siehe auch Bing-Maps und/oder Google-Maps), entschied sich man sich, Baustoffe mit ihren ureigenen, natürlichen Farben zu verwenden. Mit diesem Material- und Gestaltungskonzept ist es gelungen, einen 30 Jahre alten Bau zeitgemäß und optisch hochwertig zu sanieren.

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Das Gebäude aus den frühen 1970er Jahren hatte ursprünglich eine helle Fassade mit roten Fensterrahmen. Schon nach kurzer Zeit verwitterten die Farbanstriche, worunter die Erscheinung des ganzen Gebäudes litt. Im Zuge einer Sanierung, bei der insbesondere der Wärmeschutz der Schule ertüchtigt werden sollte, stand unweigerlich die Neugestaltung der Fassade zur Diskussion. Wie der Architekt erinnerte, waren in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts vor allem kräftige Farben gefragt. „Heute besinnen wir uns auf unvergängliche, originale Baustofffarben. Durch den Einsatz von Glas, farblos eloxiertem Aluminium, Schiefer und Sichtbeton erreiche ich eine zurückhaltende Farbgestaltung, die aber auf Dauer erhalten bleibt.“

Der Reiz der Originale

Bei der Neugestaltung der Fassade stellte der Architekt die heute modernen Baustoffe Glas und Aluminium in einen Kontrast zum Naturmaterial Schiefer: Hier glatt, streng und scharfkantig, da erdig, uneben und lebhaft.

Alle Aluminium-Elemente im Fensterbereich und die Schieferfassaden erhielten eine 16 cm starke Wärmedämmung. Die Schieferdeckung aus rechteckigen Schiefern ist auf der Unterkonstruktion geklammert. Schiefer als spaltraues Gesteinsmaterial schließt die fensterlosen Flächen. Aluminium und Glas stehen für Leichtigkeit und Transparenz.

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