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VBI empört über VUBIC-Absage an HOAI

(21.5.2004) Entgegen der Behauptung des VUBIC vom 18. Mai 2004, dass sich die deutschen Ingenieurunternehmen für eine Abschaffung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI ausgesprochen haben, tritt der VBI mit seinen 3.000 Mitgliedsunternehmen weiterhin nachdrücklich für die Erhaltung der HOAI als Preisverordnung ein.

Die per Pressemitteilung verbreitete Absage an die bisher einhellig von allen Verbänden und Organisationen der Planer forcierte HOAI-Novellierung zugunsten von Transparenz und Verschlankung ist daher eine Effekt heischende Absage an die Allianz der Planer.

Der von VUBIC mit der Pressemitteilung verbreitete Alleinvertretungsanspruch aller deutschen Planungsunternehmen wird vom VBI empört zurückgewiesen. Die rund 3.000 Mitgliedsunternehmen des VBI treten weiterhin für eine rechtsverbindliche Honorarordnung als Grundlage eines fairen Leistungswettbewerbs ein.

VBI-Präsident Dr.-Ing. Volker Cornelius ist zudem überzeugt, dass längst nicht alle der rund 400 VUBIC-Mitgliedsbüros die offizielle Absage ihres Verbandes an die HOAI teilen. Diese Unternehmen stünden nun mehr denn je vor der Entscheidung, über ihre berufspolitische Heimat nachzudenken. Cornelius stellte außerdem klar, dass es sich bei der HOAI um eine Preisverordnung und nicht etwa um ein Vergabeinstrument handelt, wie der VUBIC in Verkennung der Tatsachen meint.

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