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Schluss mit Dübelabzeichnungen: Dämmstoffe kontrolliert dübeln ohne zu spachteln

(6.4.2003) Dübelabzeichnungen an gedämmten und verputzten Fassaden können viel Geld kosten und dem Ruf des ausführenden Fachbetriebes schaden. Wer darum jedoch auf Dübel verzichtet, wo der Hersteller sie vorschreibt, geht ein hohes Reklamations-Risiko ein. Dieses Dilemma will der neue Thermopilz (Sto AG) lösen. Er verhindert Dübelabzeichnungen, spart dabei das aufwändige Nachspachteln und verbessert zudem die Verarbeitungssicherheit durch 100-prozentige Setzkontrolle.

Bei der herkömmlichen Befestigung von Dämmplatten aus Polystyrol werden Schlag- oder Schussdübel eingesetzt. Diese verfügen über keinen definierten Tellereinzug. Zu tief gesetzte Dübel werden anschließend überspachtelt, um eine ebene Oberfläche zu erhalten. Diese Nacharbeiten kosten nicht nur Material und Zeit, sondern können unter Umständen die bereits angesprochenen hässlichen Dübelabzeichnungen zur Folge haben.

Dämmfassade, Fassadendämmung, gedämmte Fassaden, Dübelabzeichnungen

Das Montagesystem besteht aus Thermopilzen, Dämmstoff-Rondellen sowie einem Aufsatzwerkzeug für marktübliche Schrauber. Beim Eindrehen der thermisch entkoppelten Dübelschraube mit dem Montageaufsatz wird der Dämmstoff sauber eingeschnitten und durch den Dübelteller kontrolliert komprimiert. Der mit einer Tiefenbegrenzung ausgestattete Schrauberaufsatz sorgt für eine definierte Endposition ca. 20 Millimeter vertieft im Polystyrol. Durch das anschließende Einsetzen des Dämmstoff-Rondells entsteht eine glatte Oberfläche, die jedes zeit- und materialaufwändige Nachspachteln überflüssig macht.

Hinzu kommt die ebenfalls neue 100-prozentige Setzkontrolle bei den neuen Thermopilzen. Sollte ein Dübel keine ausreichende Verankerung im Untergrund finden, etwa weil sich im Mauerwerk eine Lage- oder Stoßfuge befindet, wird dies durch die nicht erfolgte Kompression des Dämmstoffs angezeigt. Der Dübel wird dann entsprechend versetzt.

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