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Thermoanker mit geringerem U-Wert erspart detaillierte Wärmebrückenberechnung

(13.7.2016) Vorgefertigte Element- oder Sandwichwände aus Betonfertigteilen stehen für Wirtschaftlichkeit und bieten auch einige Gestaltungsspielräume. Zugleich lassen sich die Anforderungen der EnEV vergleichsweise leicht erfüllen - zumal aktuelle Be­rechnungen belegen, dass beispielsweise der Schöck Thermoanker aus glasfaserver­stärktem Kunststoff dank seiner sehr geringen Wärmeleitfähigkeit mit einem λ-Wert von 0,7 W/mK aufwändige und detaillierte Wärmebrückenberechnungen unnötig macht. 

Die EN ISO 6946 regelt das Berechnungsverfahren des Wärmedurchlasswiderstandes (R-Wert) und des Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) bei Bauteilkomponenten. Sie sieht vor, dass bei punktuellen Durchdringungen eine Korrektur des U-Werts vor­genommen werden muss, was für den Planer eine zusätzliche Berechnung bedeutet. Diese Korrektur entfällt jedoch, wenn ΔUf (Anzahl Durchdringungen x punktbezogener Wärmedurchlasskoeffizient) geringer ist als 3%. Die aktuelle Studie zur Durchführung von dreidimensionalen Wärmebrückenberechnungen zur thermischen Bewertung der Thermoanker-H und Thermoanker-D der Firma Schöck zeigt, dass der Wert der Stan­dardbemessung des Schöck Thermoankers deutlich unter der geforderten Grenze liegt.

Zertifizierte Passivhaus Komponente

Der Schöck Thermoanker ersetzt beispielsweise herkömmliche Gitterträger in Sandwich- sowie Elementwänden und ist in der Kategorie Fassadenanker als Passivhaus Komponente zertifi­ziert. Zur Erinnerung: Das Passivhaus Institut prüft und zerti­fiziert Produkte im Hinblick auf ihre Eignung für den Einsatz in Passivhäusern. Die Verwendung von zertifizierten Produkten hilft dem Planer, die einwandfreie Funktion des Passivhauses zu gewährleisten.

Weitere Informationen zu Thermoankern können per E-Mail an Schöck angefordert werden.

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