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Vorbauzarge von Gretsch-Unitas mit Passivhauszulassung

(11.4.2016; Fensterbau Frontale-Bericht) Je ausgeprägter die Dämmschicht eines WDV-Systems ausfällt, desto mehr wandert aus bauphysikalischer Sicht die Einbauebene von Fenstern und Fenstertüren nach außen in den Bereich des wenig stabilen Dämmmaterials - was ein Vorwandmontage­system erforderlich macht, um die Last des Fenster über das Mauerwerk abtragen zu können. Von Gretsch-Unitas gibt es dazu eine neue Vorbauzarge - geeignet für ...

  • alle Fensterprofiltiefen,
  • Kunststoff-, Holz-, Holz-Alu- und Alu-Fenster sowie
  • gängige Tragkonstruktionen aus z.B. Kalksandstein, Beton, Holz und doppelschaligem Klinkermauerwerk.

Die Zarge wird luftdicht auf das Mauerwerk geklebt und ist für Niedrigenergie- und Passivhäuser geprüft und zugelassen. Sie wird als balkenförmiges Element mit einer Länge von 1.180 mm und einer Dicke von 90 mm geliefert. Die Breite/Tiefe liegt zwischen 80 bis 200 mm. Auf der Baustelle wird sie auf Maß geschnitten und als vorgesetzter Rahmen auf das Mauerwerk montiert. Die GU Vorbauzarge ist für eine Lastabtragung bis zu 500 kg geprüft. Zudem ist sie für einbruchhemmende Fenster nach RC 2 zugelassen. 

Neben der Zarge selbst gehören zum System der GU-Vorbauanker und der GU-1K-Montagekleber. Die Zarge kann gesägt, gebohrt, verschraubt, überputzt sowie über­strichen werden; das Fenster selbst wird schließlich ohne zu bohren montiert. Diese Vorgehensweise soll dem Handwerker bis zu einem Drittel Zeit gegenüber anderen Verfahren sparen.

Laut Gretsch-Unitas wurden die Vorbauzarge bei Großprojekten wie dem Henninger Turm in Frankfurt am Main und einem Neubau der Uniklinik Bayreuth bereits erfolg­reich verbaut.

Weitere Informationen zur Vorbauzarge können per E-Mail an Gretsch-Unitas angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: