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3 aus 87 für den DGNB-Preis „Nachhaltiges Bauen“ nominiert

(27.9.2015; upgedatet am 30.11.2015) Das Plusenergiehaus CUBITY, der Energiebunker in Hamburg-Wilhelmsburg und ein generalsaniertes Wohnhoch­haus im Schwarzwald wurden für den DGNB Preis „Nachhalti­ges Bauen“ nominiert. Die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeit­spreis und die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) vergeben die Auszeichnung in diesem Jahr zum dritten Mal. Am 27.11. findet die Preisverleih­ung im Rah­men des 8. Deutschen Nachhaltigkeitstages statt.

Auf der Suche nach Gebäuden, die nachhaltig, innovativ und architektonisch wertvoll sind, verzeichnete der Wettbewerb in diesem Jahr einen Teilnehmerrekord. Aus 87 eingereichten Gebäuden hat ein Jury un­ter Leitung von Prof. Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhalti­ge Entwicklung, die drei Finalisten ausgewählt. „Wir haben in diesem Jahr einen deutli­chen Qualitätsschub bei den Einreichungen beobachtet, so dass der Jury die Auswahl alles andere als leichtgefallen ist“, freut sich DGNB-Präsident Prof. Alexander Rudolphi. „Dass auch viele namhafte Architekturbüros unter den Teilnehmer sind, zeigt uns, welche Relevanz unsere Auszeichnung im Bausektor gewonnen hat.“


2014 mit dem DGNB-Preis „Nachhaltiges Bauen“ ausgezeichnet: HOF8 - Der Plusenergiehof im Aubertal; Foto: M. Klärle (Bild vergrößern)

Die drei Finalisten haben großen Nachahmungscharakter mit Blick auf den städtischen Wohnungsbau der Zukunft.

  • CUBITY, das im Rahmen eines studentischen Forschungsprojekts entstanden ist, zeigt die Potentiale modularer und flexibler Wohnkonzepte für die Bewälti­gung zunehmender Wohnraumknappheit auf. Das Studentenwohnhaus im Plus­energiestandard ermöglicht unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit tem­poräres Wohnen im urbanen Raum - siehe auch Baulinks-Beitrag „,CUBITY&‘ von der TU Darmstadt und DFH verspricht bezahlbaren Wohnraum“ vom 6.7.2014.
      
  • In Hamburg-Wilhelmsburg veranschaulicht ein ehemaliger Flakbunker, der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung saniert wurde, wichtige Aspekte der Energiewende. Die ehemalige Kriegsruine wurde zu einem regenerativen Ener­giebunker mit Großwärmespeicher ausgebaut und versorgt rund 4.000 Haushal­te mit klimafreundlicher Wärme und erneuerbarem Strom - siehe auch Baulinks-Beitrag „,Energiebunker‘ Hamburg: Vom Flakturm zum Flaggschiff für regenera­tive Energien“ vom 12.6.2014.
      
  • Am 27.11. zum Gewinner des DGNB Preises „Nachhaltiges Bauen“ gekürt: Wie der energetische Umbau von Bestandsbauten erfolgreich funktionieren kann, zeigt ein Wohnhochhaus in Pforzheim. Das Gebäude aus den 1970er Jahren wurde durch eine Generalsanierung und Aufstockung zukunftsfähig ge­macht und nicht nur in ein hochgradig energieeffizientes Gebäude verwandelt, sondern auch in eines der modernsten Wohnhäuser der Innenstadt. Die expo­nierte Lage in der Stadt ermöglicht eine öffentlichkeitswirksame Kommunikation für klimaneutrales Bauen und Sanieren - siehe inzwischen auch den Baulinks-Beitrag „Deutschlands nachhaltigstes Gebäude 2015 ist ein generalsaniertes Wohnhochhaus“ vom 30.11.2015.

Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr wurde mit dem HOF8 in Schäftersheim ein über 200 Jahre altes Gehöft ausgezeichnet, das als Plusenergiehaus aufgewertet wurde und heute eine Hebammenpraxis, ein Planungsbüro und Seniorenwohnungen beher­bergt - siehe auch Baulinks-Beitrag „Nachhaltigkeitspreis 2014 geht u.a. an Miele, einen Plusenergiehof und Horst Köhler“ vom 30.11.2014.

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