Redaktion  || < älter 2015/0556 jünger > >>|  

ShowerFloor: ACOs dritter Weg für barrierefreie, befliesbare Duschplätze

(2.4.2015; ISH-Bericht) Bei den gängigen technischen Konzepten für befliesbare Duschflächen (bauseitige Duschrinne oder Duschboard mit integrierter Rinne) sind die Vorteile der einen Lösung die Nachteile der anderen - und umgekehrt. Doch jetzt kommt Bewegung ins Angebot: Der Entwässerungsspezialist ACO hat mit ShowerFloor eine dritte Lösung entwickelt, die die Vorteile bündeln und die Nachteile eliminieren will.

Duschrinne versus Duschboard

Die Vorteile der Duschrinne sind die bauseitig anpassbare Poistionierung und Höhen­einstellung, eine individuelle Rohrleitungsführung und verstellbares Gefälle. Gegen sie sprechen die drei Gewerkewechsel bei der Installation, die erforderlichen Estrichtro­cknungszeiten, eine aufwändigere Abdichtung und die werkzeugintensive Montage. Ein gängiges Duschboard wiederum erfordert nur einen Gewerkewechsel und wenig Werkzeugeinsatz; allerdings zum Preis der fehlenden Flexibilität bzgl. Höhe, Fläche, Leitungsführung und Gefälle.

Montagerahmen für befliesbare Duschplätze

Das neue Bodensystem ACO ShowerFloor will nun Flexibilität in jeglicher Hinsicht - Fläche, Neigung, Leitungen, Oberfläche/Abdeckung - mit hoher Stabilität und schnel­ler, einfacher Montage kombinieren. Die Basis bzw. das Gerüst des Systems bildet ein Rahmen aus Stahlprofilen mit ...

  • drei parallelen Transversalstreben für eine Linienentwässerung (Bild) bzw.
  • je zwei gekreuzten Diagonal- und Transversal-Streben für eine Punktent­wässerung (Bild).

Robuste Steckverbindungen ermöglichen eine Größenanpassung des gesamten Rah­mengerüstes vor Ort durch Zusägen der einzelnen Profile auf die erforderliche Länge. 16 mit den Profilen verschraubbare Füße sorgen für sicheren Stand. Um bestehenden Rohrleitungen nicht in die Quere zu kommen, sind ihre jeweiligen Positionen am Rah­men frei wählbar. Und dank der Schraubgewinde an den einzelnen Füßen lässt sich das ShowerFloor leicht auf Bodenniveau und -gefälle anpassen.

Nachdem der Trägerrahmen ausgerichtet und das Entwässerungselement eingesetzt, angeschlossen und abgedichtet ist, wird Klebstoff auf den Trägerrahmen auftragen. Anschließend können die Trägerplatten (für die Fliesen) aufgelegt werden. Sobald der Klebstoff vollständig ausgehärtet ist, kann der Fliesenleger loslegen.

ACO ShowerFloor steht in zwei Varianten und jeweils zwei anpassbaren Größen zur Verfügung:

  • für Linienentwässerung mit drei parallelen Transversalstreben (Liefer- bzw. Ausgangsmaße 900 x 1.200 mm oder 1.200 x 1.200 mm, optional mit oder ohne Wandaufkantung) sowie
  • für Punktentwässerung mit je zwei gekreuzten Diagonal- und Transversal-Streben (Liefer- bzw. Ausgangmaße 900 x 900 mm oder 1.200 x 1.200 mm).

Das System ist kompatibel mit dem Punktentwässerungssystem ACO EasyFlow (Ab­läufe, Aufsatzrahmen, Verstellringe, Abdeckungen bzw. Roste) und dem Linienent­wässerungssystem ACO ShowerDrain (Edelstahlentwässerungsrinnne, Designroste, Glasabdeckungen).

Weitere Informationen zu ShowerFloor können per E-Mail an ACO angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: