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Feuerverzinkter Stahl trägt Hülle des Forums Gold & Silber in Schwäbisch Gmünd

(21.10.2014) Schwäbisch Gmünd hat eine lange Tradition im Schmuckhandwerk und ist auch heute noch ein Hochschul-, Handwerk- und Industriestandort für Edelmetall­verarbeitung und Gestaltung. Das neue von isin architekten entworfene Forum Gold & Silber soll dazu beitragen, die Bedeutung von Schwäbisch Gmünd als Gold- und Silber­stadt prägnant zu visualisieren (siehe auch Google-Maps).


alle Fotos: David Stifani

Neben der Geschäftsstelle des Edelmetallverbandes befinden sich im Forum Gold & Silber ein Juweliergeschäft, Ausstellungs- und Präsentationsflächen zu den Themen Edelmetallverarbeitung und Design sowie Büro-, Praxis- und Gastronomieräume.

Ein Kubus in Stahlbetonbauweise mit einer Grundfläche von 19 x 19 m bildet das Grundkonzept des Forums. Wie eine zweite Haut umhüllt eine Metallfassade den Ku­bus und verleiht dem Gebäude den Charakter und die Anmutung eines Schmuckstücks. Nicht nur die goldene Farbe der Gebäudehülle, sondern auch ihre Form trägt dazu bei. Die Metallfassade macht Anleihen am „Facettenschliff“, der bei der Verarbeitung von Edelsteinen zur Anwendung kommt.

Feuerverzinkte Unterkonstruktion

Eine komplexe Unterkonstruktion aus feuerverzinktem Stahl trägt die goldene, aus rund 800 Platten bestehende Metall­fassade und schafft die Voraussetzung für die facettenarti­ge Form. Etwa 65 Tonnen feuerverzinkter Stahl kamen dabei zum Einsatz. Im Gegensatz zu anderen Materialien darf feuer­verzinkter Stahl gemäß DIN 18516-1 sowohl für die Tragkon­struktion - das heißt die Fassadenunterkonstruktion - als auch für die Fassadenbekleidung und für Verbindungs- und Befestigungselemente verwendet werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: