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Energieeffizienz-Expertenliste: Übergangsfrist endet am 30. September


  

(23.9.2014) In der Energieeffizienz-Expertenliste für Förder­programme des Bundes, die von der Deutschen Energie-Agen­tur (dena) betreut wird, finden Verbraucher deutschlandweit qualifizierte Fachleute für Energieberatungen sowie energie­effiziente Neubauten und Modernisierungen. Ab 1. Oktober 2014 gelten höhere Anforderungen für die Neueintragung für das Förderprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren:

  • 80 Unterrichtseinheiten ergänzende Weiterbildung müssen dann jene Experten vorweisen, die sich zum Energieberater gemäß BAFA-Richtlinie von 2012 oder älter fortgebildet haben.
  • Die Weiterbildung muss mit einer Prüfung abgeschlossen werden.
  • Bis Ende September werden von diesen nur 16 Unterrichtseinheiten Fortbildung verlangt.

Die geänderten Aufnahmebedingungen gelten nur für die Eintragung für die KfW- För­derprogramme Energieeffizientes Bauen und Sanieren, nicht für den Eintrag für die Vor-Ort-Beratung (BAFA).

Experten, die bereits die Weiterbildung mit dem Modul „Planung und Umsetzung“ ab­solviert haben oder sich über Referenzen listen lassen, sind davon nicht betroffen. Die Inhalte der ergänzenden Weiterbildung entsprechen den Anforderungen an den Bau oder die Modernisierung eines hocheffizienten Gebäudes. Sie finden sich im In­ternet unter energie-effizienz-experten.de/.../Weiterbildungskatalog_80UE.pdf.

zur Erinnerung: Wollen Hauseigentümer heute mit Hilfe der Förderprogramme der KfW „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ ihr Eigenheim energetisch modernisieren oder bauen, ist die Beratung durch einen gelisteten Experten verbindlich. Der Exper­te bestätigt die Förderfähigkeit der geplanten Maßnahmen. Erst dann können Förder­mittel bei der KfW beantragt werden. Zwei Drittel der Experten sind Architekten und Ingenieure, die übrigen Experten kommen aus dem Handwerk.

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