Redaktion  || < älter 2014/0066 jünger > >>|  

Smarte Norm- und Blockpumpen von Grundfos für die kommerzielle Gebäudetechnik

(10.1.2014) Norm- (NK) bzw. Blockpumpen (NB) von Grundfos sind für Anwendungen konzipiert, bei denen im Objektbau größere Wassermengen effizient zu fördern sind: Beispielsweise in leistungsstarken Heizungs- und Kälteanlagen, zur Versorgung von Fernheizungen, Klimaanlagen und Kühltürmen. Durch ihre hochwertige Kataphorese-Beschichtung (mit Hilfe einer kathodischen Elektrotauchlackierung aufgebrachte Epo­xid-Beschichtung zum Schutz vor Korrosion) sind die Pumpen bereits in der Standard-Gussversion für die meisten Aufgaben in der Gebäudetechnik geeignet. Alternativ kön­nen hochwertige Edelstahlvarianten (1.4408 und 1.4517) eingesetzt werden.

Die drehzahlvariablen Ausführungen NKE und NBE mit dem selbst entwickelten MGE-Hocheffizienzmotor (IE3 standardmäßig bis 22 kW verfügbar) lassen durch das auto­matische Anpassen der Drehzahl neben Komfort-Regelungsarten vor allem auch einen sehr sparsamen Betrieb erwarten. Dies gilt in besonderer Weise beim Einsatz der neu­en MGE-Permanentmagnetmotoren mit einer Leistung von bis zu 2,2 kW: Diese über­treffen laut Grundfos zusammen mit dem integrierten Frequenzumformer sogar deut­lich die Anforderungen der Energieeffizienzklasse Super Premium Efficiency IE4 (IEC TS 60034–31 Ed.1). Permanentmagnetmotoren zeichnen sich generell durch einen vergleichsweise hohen Motorwirkungsgrad aus, der gerade bei kleineren Antriebsleis­tungen gegenüber dem herkömmlich verwendeten Asynchronmotor vorteilhaft ist. Au­ßerdem büßen PM-Motoren im meist beanspruchten Teillastbereich kaum an Wirkungs­grad ein - anders als ältere Asynchronmotoren, die hier „einbrechen“. Darüber hinaus soll dieser Motor äußerst leise arbeiten, was ist in der Gebäudetechnik allemal ein Vor­teil ist.

Mit einem entsprechenden Sensor ausgestattet, sind mehrere Regelungsarten verfüg­bar: Konstantdruck, konstante Temperatur, konstanter Förderstrom, Differenztempe­ratur, Differenzdruck. Als elektronisch geregelte Pumpe ist ein Anschluss an die Bus-Kommunikation möglich.

Der neue MGE-Motor ist zudem ausgesprochen kommunikativ: Er verfügt über eine in­terne Bus-Kommunikation via Funk (GeniAir), Verkabelungen z.B. für ein Doppelpum­pensystem sind überflüssig. Der integrierte Verbindungsassistent stellt schnell und problemlos eine Verbindung zur gekoppelten Pumpe her. Beide Pumpen werden dann entweder im Kaskadenbetrieb, im Wechselbetrieb oder im Arbeits-/Standby-Modus gemeinsam gesteuert. Eine traditionelle GeniBus-Kommunikation via Kabel ist weiter­hin möglich.

Wichtig für den Betreiber ist die Prozessbauweise der NB(E)- und NK(E)-Pumpen; sie ermöglicht einen einfachen Ausbau von Motor und Laufrad ohne zusätzliche Arbeiten an Pumpengehäuse oder Rohrleitungen. Bei NB-Pumpen kann die Motor- und Laufrad­einheit separat ausgebaut werden (Back-pull-out-Design), was die Wartung erheblich vereinfachen kann. Bei NK-Pumpen ist es möglich, ohne Demontage des Motors die gesamte Laufeinheit zu entfernen.

Weitere Informationen zu Norm- und Blockpumpen für die kommerzielle Gebäude­technik können per E-Mail an Grundfos angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: