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Schutz und Instandsetzung von Parkbauten zweimal in Wort und Bild

(24.10.2013) Tiefgaragen und Parkhäuser unterliegen besonderen Beanspruchungen, vor allem durch die im Winterdienst verwendeten Tausalze in Verbindung mit einer all­zu oft unzureichenden Entwässerung der Park- und Fahrflächen. Für ihre Instandhal­tung und Sanierung sind neben planerischer Fachkompetenz umfassende baustoff­technologische und tragwerkplanerische Kenntnisse erforderlich, um die Konstruktion bewerten, Schäden diagnostizieren und geeignete Verfahren auswählen zu können. Dazu sind aktuell zwei Fachbücher erschienen.

„Schutz und Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen“ vom Fraunhofer IRB-Verlag

Das Fachbuch „Schutz und Instandsetzung von Parkhäusern und Tiefgaragen“ bietet wichtige Hinweise zu technischen und vertragsrechtlichen Fragestellungen. Die beschriebenen Fall­beispiele geben einen umfassenden Überblick über die meisten in einer Tiefgarage oder einem Parkhaus anfallenden Instand­haltungsarbeiten. Beschrieben werden zum einen reine In­standsetzungsarbeiten wie ...

  • abdichtende Injektionen,
  • der Ersatz beschädigter Betonflächen,
  • der Austausch geschädigter Einbauteile oder
  • die Erneuerung von Anstrichen und Beschichtungen.

Zum anderen werden Möglichkeiten zur nachträglichen Verstärkung ganzer Bauteile bzw. einzelner Risse aufgezeigt, mit denen die Gebrauchstauglichkeit der Konstruktion wieder hergestellt werden kann. Die Verfahren werden praxisnah erläutert und anhand zahlreicher Abbildungen anschaulich dargestellt. Ein eigener Abschnitt befasst sich mit den rechtlichen Problemen wie Haftungs- und Gewährleistungsfragen.

Die bibliographischen Angaben:

DBV-Heft 27 „Wartung und Instandhaltung von Parkbauten“

Der Deutsche Beton- und Bautechnik-Verein E.V. (DBV) hat seine Heftreihe erweitert und das DBV-Heft 27 „Wartung und Instandhaltung von Parkbauten" herausgebracht.

Eine besondere Bedeutung kommt in dieser Veröffentlichung der Instandhaltung von direkt befahrenen Parkdecks zu, da diese erheblichen Beanspruchungen aus Chloriden in Kombina­tion mit wechselnd nassen und trockenen Umgebungsbedin­gungen ausgesetzt sind. Aus diesem Grund werden in DIN EN 1992-1-1 bei direkt befahrenen Parkdecks auch zusätzliche Maßnahmen gefordert, die teilweise mit konkreten Wartungs­intervallen und entsprechenden -konzepten verknüpft sind.

  • Worin besteht jedoch nun beispielsweise ein erweitertes Wartungskonzept und wie unterscheidet sich dieses Konzept von einer normalen Wartung, die bei allen Bauwerken durchzuführen ist?
  • Ist der Wartungsaufwand bei allen Bauweisen identisch oder gibt es (robuste) Bauweisen, die mit weniger Wartung auskommen als andere?
  • Woraus besteht eine gewissenhafte Wartung und was sind mögliche Folgen, wenn diese ausbleibt?
  • Wie kann sichergestellt werden, dass eine qualifizierte Wartung während der gesamten Nutzungsdauer des Bauwerks, auch bei Wechsel des Eigentümers oder Wohneigentumsgemeinschaften zuverlässig und kompetent durchgeführt werden kann?

Das vorliegende DBV-Heft 27 geht diesen Fragen nach und gibt entsprechende Antworten bzw. liefert Ansätze für Problemlösungen.

Die bibliographischen Angaben:

ausgewählte weitere Meldungen:

siehe zudem:


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