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Dachbedeckung: Ton bleibt laut Umfrage das wichtigste Material bis 2017

(22.8.2013) Im privaten Wohnungsbau wird Ton auch in den nächsten fünf Jahren der am meisten verwendete Baustoff für Dachbedeckung sein. Drei von vier Architekten, die von BauInfoConsult nach den Baumaterialien gefragt wurden, die sie in den nächs­ten Jahren voraussichtlich häufiger einplanen werden, halten Ton für das wichtigste Material in der Dachbedeckung. Beton nannte fast jeder zweite.

Im Rahmen der aktuellen Jahresanalyse 2013/2014 wurden BauInfoConsult zufolge 180 Architekten*) in telefonischen Interviews nach den wichtigsten Dachbedeckungs­trends im privaten Wohnungsbau bis 2017 befragt. 73 Prozent der befragten Architek­ten wollen in den nächsten 3 bis 5 Jahren voraussichtlich häufiger Ton als Dachbede­ckungsmaterial einsetzen und 40 Prozent Beton.

Die Architekten planen in Zukunft häufiger Ton als Dachbedeckung Material ein, weil ...

  • dieser als Standard ohne Alternative gesehen würde,
  • sie ihn für einen langlebigen und nachhaltigen Baustoff halten und weil
  • Ton ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verspricht.

Betondachsteine planen die Architekten in den nächsten Jahren vor allem deshalb ein, weil ...

  • sie vergleichsweise preiswert seien,
  • ebenfalls ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen würden und
  • Betondachsteine in den letzten Jahren besser geworden seien.

Die wenigen Architekten, die in den nächsten Jahren vor allem auf Holz setzen wollen, begründen dies mit der Natürlichkeit und Nachhaltigkeit des „nachwachsenden Roh­stoffes“ Holz. Für Dachbegrünung, Schiefer und Kupfer sprechen aus Architektensicht vor allem optische Gründe.

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