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Dernoton: ökologische Abdichtung und Stabilisierung in der Denkmalpflege und nach Hochwasser

(11.6.2013) Die Verwendung von Lehm oder Ton zur Abdich­tung von Fundamenten und Wänden im Erdreich ist eines der ältesten und natürlichsten Verfahren im Hausbau und in der Denkmalpflege. Doch normaler, so genannter fetter Ton birgt Risiken: Durch massive Trockenheit im Sommer und starken Frost im Winter kann Ton bis zu 30 Prozent schrumpfen, Risse bilden und undicht werden. Ingenieur Bernhard Dernbach hat nun eine Eigenentwicklung vorgestellt, die diese Probleme ge­löst haben will: Dernoton ist demnach eine natürliche, nach­haltige und zuverlässige Tonmischung für nachträgliche Ab­dichtungsarbeiten an allen Bauwerken. Auch unter extremen Bedingungen, wie nach einer Trocknungszeit von 18 Wochen und Temperaturen von 50 und 80 Grad, soll Dernoton keiner­lei Schrumpfverhalten oder Dichtungsverlust aufweisen.

Die Dernoton Fertigmischung soll nicht nur ökologisch verträg­lich und dauerhaft dicht sein sowie Gebäude vor Feuchtigkeit schützen können - eine Abdichtung mit Dernoton sei in der Re­gel auch günstiger als herkömmliche Methoden, da keine auf­wändigen Vorarbeiten notwendig seien, verspricht Dernbach. Durch die schnelle und unkomplizierte Anwendung sollen sich die Kosten in der Ausführungszeit gegenüber etablierten Me­thoden, wie beispielsweise der weit verbreiteten Schwarz­abdichtung, merklich reduzieren: „Dernoton nennen wir nicht umsonst, die intelligente Tonmischung“, sagt Entwickler und Unternehmer Bernhard Dernbach. „In der Regel spart der Ein­bau nicht nur gut 50 Prozent der Kosten - das Material ist zu­dem vollkommen ökologisch und umweltfreundlich, da es nach Nutzungsende mit dem Erdreich vermischt werden kann. Darü­ber hinaus sorgt Dernoton zusätzlich für eine höhere Stabilität des behandelten Fundaments“, verspricht Dernbach.

Dernoton hat sich wohl bereits vielfach bewährt - bei der Sanierung von Gebäuden jeglicher Art oder der nachhaltigen Trocknung von Kellern. Das belegen jedenfalls diverse Gutachten verschiedener Insti­tute, wie das des Erdbaula­boratoriums Essen (ELE) oder der Ingenieurgesellschaft für Umwelt und Geotechnik in Ettlingen. Beide bescheinigen Dernoton eine hervorragende Abdichtungsseigenschaft sowie eine einfache und witterungsunabhängige Verarbei­tung.

Dichtungsmaterial in der Denkmalpflege und nach Hochwasser

Dernoton empfiehlt sich für die Sanierung von alten Gebäuden oder nach Hochwasser­schäden, da bei der Anwendung keinerlei Eingriffe in die Bausubstanz - wie Verputzen, Streichen oder Trocknen - nötig seien. Das gelte besonders bei Hochwasserschäden, um die Stabilität des Gebäudes nicht weiter zu verschlechtern - zumal für die Verar­beitung das Mauerwerk nicht vollständig trocken sein müsse. Direkt nach Rückgang des Hochwassers könne mit den Abdichtungsarbeiten von außen begonnen werden. Selbst bei sehr klüftigen Fundamenten sei eine unproblematische Abdichtung mit dem einfach zu handhabenden Material immer gewährleistet.

Zur Vorbereitung muss das Mauerwerk lediglich besenrein gesäubert und ein entspre­chender Arbeitsraum vor dem Fundament geschaffen werden. Durch Einfügen eines Trennstreifens wird ein gleichmäßiger Abstand von ca. 20 cm zum Fundament einge­halten, wodurch das anschließende Einfüllen des Materials erleichtert wird. Der rest­liche Arbeitsraum wird mit dem übrigen Aushubmaterial aufgefüllt.

Der Trennstreifen wird im Anschluss daran entfernt und die ge­samte Füllfläche abschließend verdichtet. Dernoton drückt sich nun auch in die gröbsten Zwischenräume des Mauerwerks, füllt diese aus und erhöht auf diese Weise die Stabilität und Stand­sicherheit des Fundaments. Aufgrund der starken Quellfähigkeit des Materials gelange nun kein Wasser mehr zwischen Mauer­werk und Abdichtungsschicht.

Doch nicht nur im Bereich der vertikalen Abdichtung soll sich Dernoton einsetzen lassen: Auch bei der Horizontalabdichtung von Kellern oder Fußböden könne der ökologische Dichtungs­stoff für nachhaltige Trockenheit und Komfort sorgen: Nach dem Ausschachten der entsprechenden Fläche wird zunächst der Untergrund vor dem Einbau der Fertigmischung verdichtet. Im Anschluss wird Dernoton gleichmäßig auf dem Untergrund verteilt und ebenfalls mittels eines Benzin- oder Elektrostamp­fers verdichtet. Im verdichteten Zustand sollte die Stärke der Abdichtungsschicht zwischen 15 und 20 Zentimeter betragen. Insbesondere in nicht beheizten Innenräumen von z.B. Klöstern und Fachwerkhäusern habe sich diese Me­thode bewährt.

Weitere Informationen zu Dernoton können per E-Mail an Heinrich Dernbach angefordert werden.

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