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Frühjahrsbelebung des Arbeitsmarktes für Bauingenieure und Architekten

(21.5.2013) Gesamtwirtschaftlich waren laut VDI-/IW-Ingenieurmonitor im April 2013 in allen Ingenieurberufen zusammen genommen 68.200 offene Stellen zu besetzen. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl der offenen Stellen um 1.700 oder 2,4 Prozent.

In den einzelnen Berufsgruppen zeichnet sich jedoch ein uneinheitliches Bild ab. Wäh­rend Bauingenieure und Architekten in Folge der Frühjahrsbelebung ihres Arbeitsmark­tes mit 17.500 offenen Stellen einen neuen Allzeithöchststand verzeichneten, ging die Nachfrage nach industrienahen Ingenieurqualifikationen mit den Schwerpunkten Ma­schinen- und Fahrzeugtechnik oder Energie- und Elektrotechnik in Folge der abge­schwächten Konjunktur leicht zurück. Im Durchschnitt aller Ingenieurberufe kamen im April 2013 auf einen Arbeitslosen 2,6 offene Stellen.

"Die Schuldenkrise der Eurozone hinterlässt nun auch am deutschen Ingenieurarbeits­markt erste Spuren. Einer schwächelnden Industriegüternachfrage aus der Eurozone stehen jedoch positive Impulse aus den Märkten Asiens und den USA gegenüber", kommentiert IW-Geschäftsführer Hans-Peter Klös die Daten des neuen VDI-/IW-Inge­nieurmonitor. "Trotz der Eintrübung sind die Ingenieurengpässe in Deutschland nach wie vor so gravierend, dass sich junge Ingenieure in der Regel keine Gedanken über ihre berufliche Zukunft machen müssen", erklärt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs.

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