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Atelierverglasung mit sehr schlanken Stahlprofilen für "Kaffeelofts"

(16.2.2010) Man könnte meinen, der anregende Geruch frisch gemahlenen Kaffees steckt noch in den Wänden des in den Nachkriegsjahren erbauten Industriegebäudes in der Münchner Lindwurmstrasse. Die 1956 erbaute, ehemalige Kaffeerösterei des traditionsreichen Wiener Kaffeehauses Julius Meinl liegt nur wenige Schritte entfernt von der Theresienwiese (siehe Bing-Maps und/oder Google-Maps). Nach der Entkernung und Generalsanierung der alten Dependance des Wiener Kaffeehauses entstanden moderne Lofts zum Wohnen und Arbeiten mit neuen Balkonen, einer Tiefgarage und einem begrünten, ruhigen Innenhof. Die eleganten, großräumigen Einheiten mit einer Deckenhöhe von 3,20 Meter versprechen durch die urbane Lage mitten in München viel Lebensqualität:

Die großflächige Atelierverglasung der massig wirkenden Lochfassade erhielt an der Straßenseite zweiflügelige, grazile Stulpfenster aus RP-hermetic Fineline-Stahlrahmen mit sehr schmalen Profilen. Zum Innenhof wurden Fenstertüren und Schiebetüren im gleichen Profilsystem als Ausgang zu den neu angebrachten Balkonen eingebaut. Um die bauliche Qualität des Gebäudes zu erhalten, sollten die ursprünglich verwendeten alten Stahlfenster durch ein modernes, sehr schlankes Fenstersystem mit Isolierverglasung ersetzt werden.

Stahlprofile sind aufgrund ihrer hohen Festigkeit in der Lage, auch bei großflächigen Verglasungen die verlangte Belastbarkeit und Sicherheit bei gleichzeitig filigran anmutenden Profilbreiten zu garantieren. Daran anknüpfend bietet die RP Technik mit der Profilserie RP-hermetic Fineline einen Systembaukasten, mit dem sich elegante Fensterflächen mit Gesamtansichtsbreiten von Flügel und Rahmen von nur 36 Millimeter erstellen lassen.

Und was sagt die Bauphysik?

In unseren Breitengraden gilt die Tauwasserbildung an thermisch nicht getrennten Stahlprofilen bei normal belüfteten und beheizten Räumen als nahezu unbedeutend. Da die wichtigste Größe der Energie-Einsparverordnung (EnEV) nicht der U-Wert, sondern der Jahres-Primärenergiebedarf des gesamten Gebäudes ist, sind die Wärmedämmwerte thermisch nicht getrennter Rahmenkonstruktionen beherrschbar. Sie können durch eine ergänzende Wärmedämmung der Gebäudehülle ganz oder teilweise kompensiert werden - siehe auch Beitrag "Fenstersysteme aus Stahl: schmal, schmaler, Fineline!" vom 6.9.2005.

Weitere Informationen zu RP-hermetic Fineline können per E-Mail an RP Technik GmbH Profilsysteme angefordert werden.

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