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Bekanntheit von staatlichen Fördermitteln regional unterschiedlich

(21.6.2009) Wer den Bau oder die Modernisierung einer eigenen Immobilie plant, kann dazu Fördermittel vom Staat nutzen. Allerdings mangelt es vielen Deutschen an Wissen über bestehende Förderangebote, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Comdirect Bank.

Die Hälfte aller Bundesbürger, die in den kommenden zwölf Monaten eine Immobilie erwerben wollen oder schon ein Eigenheim besitzen, kennt zum Beispiel die Förderangebote der KfW (48 Prozent) und der Länder (50 Prozent) nur in Grundzügen oder gar nicht. Und fast zwei Drittel dieser Befragten (61,9 Prozent) können mit dem Begriff Wohn-Riester wenig anfangen.

In Mecklenburg-Vorpommern leben die größten "Förderprofis"

Allerdings gibt es deutliche regionale Unterschiede: Am meisten wissen die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern über staatliche Fördermöglichkeiten bei der Baufinanzierung. Hier kennen 13,2 Prozent der Befragten die Begriffe "Wohn-Riester", "KfW-Darlehen" und Landesfördermittel im Detail. Es folgen:

  • Brandenburg: 11,6 Prozent
  • Bayern: 10,3 Prozent
  • Niedersachsen: 9,3 Prozent
  • Rheinland-Pfalz: 8,8 Prozent
  • Nordrhein-Westfalen: 8,2 Prozent
  • Baden-Württemberg: 8,0 Prozent
  • Bremen: 7,7 Prozent
  • Hessen: 6,8 Prozent
  • Schleswig-Holstein: 6,8 Prozent
  • Sachsen: 6,0 Prozent
  • Sachsen-Anhalt: 6,0 Prozent
  • Saarland: 4,2 Prozent
  • Berlin: 2,4 Prozent
  • Hamburg: 2,3 Prozent
  • Thüringen: 2,2 Prozent

"Dabei unterstützt beispielsweise die KfW den Bau und die Sanierung von Immobilien mit günstigen Darlehen und Zuschüssen", sagt Tobias Lücke, Leiter Baufinanzierung bei der Comdirect Bank. "Die finanzierende Bank sollte Bauherren beraten, ob und wie die Nutzung der KfW-Förderung in das individuelle Finanzierungskonzept passt und Bauherren bei der Beantragung der Mittel unterstützen."

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