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Skoberne spürt amerikanisches Interesse an Brennwert-Technik

(1.4.2009; ISH-Bericht) "Es waren immer noch welche erstaunt, wie wenig Platz der Skobifixnano 30*) mit einer 60er Abgasleitung benötigt", lautete Heike Skobernes erster Kommentar zum Messeauftritt auf der ISH 2009. Sie ist Geschäftsführerin der Skoberne GmbH bzw. der Skoberne Schornsteinsysteme GmbH, die in Frankfurt ihre Produkte speziell für den Bereich der Brennwerttechnik präsentiert hatte. Vor allem die Resonanz auf den Skobifix, damit werden die bei Skoberne entwickelten "Brennwert-Schornstein"-Systeme bezeichnet, sei "super" gewesen.


Auf dem 100 m² großen Messestand zeigte Skoberne u.a. seine abgasführenden Leitungen aus Polypropylen für Feuerstätten sowie wärme- und stromerzeugende Aggregate mit Abgastemperaturen bis 120 °C. Skoberne-Geschäftsführer Sven Schuchmann: "Mit diesen Produkten sind wir auf dem internationalen Markt gut aufgestellt. Sie werden von namhaften Kessel-, Blockheizkraftwerk- und Brennstoffzellenherstellern weltweit angeboten." Demzufolge sei der Stand auch ein Treffpunkt der internationalen Fachbesucher gewesen: Angefangen von den niederländischen Vertriebspartnern über Besucher aus dem europäischen Ausland wie Griechenland bis hin zu Gästen aus der Türkei oder sogar aus Brasilien.

"Obama-Effekt" für die Brennwert-Technik?

Stark vertreten seien Interessenten aus den USA und Kanada gewesen, meint Sven Schuchmann. Vielleicht mache sich hier bereits ein "Obama-Effekt" bemerkbar, der mit dem politischen Willen zu Klimaschutz und Energieeffizienz auch positive Auswirkungen auf die Brennwert-Technik zeige. Hier habe es nicht nur zahlreiche sondern auch sehr interessante Kontakte gegeben. Gleichzeitig sei das Interesse des nordamerikanischen Kontinentes nicht nur an Abgasleitungen sondern auch an den Skobifix-Schachtsysteme sehr deutlich geworden.

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*)  Jüngster und kleinster Vertreter dieser Skobifix-Reihe ist der Skobifixnano 30, der bereits seinen zweiten ISH-Auftritt hatte: In der Abgasleitung mit Feuerwiderstandsdauer von 30 Minuten werden die Abgase in einem PPs-Rohr D 60 geführt. Ein Schaumkeramik-Schacht ummantelt das Rohr und dient dem Feuerwiderstandsschutz - siehe auch Beitrag "Skobernes 'Brennwert-Schornstein' schrumpft noch einmal" vom 16.2.2007.

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