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Dank Drehschloss bleibt die Hand am Drücker

(10.4.2007) Claus Hencken, Krefelder Designer aus der Colani-Schule, machte sich Gedanken, wie man das herkömmliche Schließen und Öffnen einer Tür vereinfachen kann. Wir kennen alle den Bewegungsablauf, der uns zwingt, die Klinke beim Betreten oder Verlassen eines Raums loszulassen und dann wieder zu packen. Das bedeutet Zielen, Ertasten, erneutes Hinlangen - sofern die Tür nicht laut zufallen soll. Henckens Lösung nun, die zur BAU erstmals präsentiert wurde, ist ein "Drehschloss", das sich beim Passieren der Tür um die eigene Achse dreht - sofern man die Türklinke nicht loslässt.


Nachdem die erste Verblüffung nüchterner Analyse gewichen ist, wird sich mancher fragen, wieso ist nicht schon längst einer auf diese Idee gekommen ist- andererseits wirkt die Konstruktion recht aufwändig und gewöhnungsbedürftig: Man dreht die Klinke, also auch das Schloss mit in den Raum; ohne loslassen und sich umdrehen zu müssen (Bild).

Als Partner für die praktische Umsetzung seiner Idee fand Hencken ...

  • den Schlossproduzenten WSS aus Heiligenhaus sowie
  • den Türen-Hersteller KTM aus Bocholt.

Vorsichtigen Schätzungen zufolge sei übrigens mit einem Preisaufschlag von 20 bis 30 Prozent im Vergleich zur anspruchvollen Tür zu rechnen. Aber die Zeit für diese neuartige Verbindung von Design und Ergonomie sie nun nach Ansicht der Beteiligten reif.

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