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"ein paar Botschaften" von Hansa auf der SHK

Hansgeorg Derks, Vorstand Marketing und Vertrieb bei der Hansa Metallwerke AG(10.3.2006) Die Zeche Zollverein ist heute ein Kulturdenkmal und verbindet ein Industriegebäude als Symbol ehrlicher Arbeit mit Design und neuer Funktion. So wie der Architekt Fritz Schupp seine 1929 entstandene Architektur verstanden wissen wollte: kein störendes Glied sondern Teil der Stadt sollte sie sein, auf den ihre Bürger stolz sein können. Sein Anspruch wurde mehr als erfüllt. Heute gilt die Zeche Zollverein als die "schönste Zeche der Welt", und sie ist ein bedeutender Standort für Kunst, Kultur und Design. In dieses Ambiente lud Hansa anlässlich der SHK Essen zu einer Pressekonferenz ein, in der Hansgeorg Derks, Vorstand Marketing und Vertrieb bei der Hansa Metallwerke AG, "ein paar Botschaften" zur aktuellen Entwicklung von Markt und Hansa vortrug.

Markt erfolgsversprechend

"Sie wissen, dass der Rückgang beispielsweise im deutschen Hochbau im elften Jahr seiner Krise bei rund 3,9 Prozent lag. Eigentlich bieten die Außenumstände beste Voraussetzungen dafür, den Kopf in den Sand zu stecken - aber hier sollten wir uns etwas bei den Chinesen abschauen, die für Risiko und Chance das gleiche Wort bzw. Schriftzeichen verwenden. Anstatt nur die Risiken, Gefahren und Probleme zu sehen wollen wir uns mit den Chancen beschäftigen." Damit war der Tenor der Ansprache von Hansgeorg Derks im positiven Sinne vorgegeben, obwohl immer noch erheblicher Druck auf dem Markt lastet, und Produktionskosten, Rohstoffpreise, Vertriebskonzeptionen sowie hochaggressive Preiskämpfe insbesondere in den Einstiegs- und Handelsmarkenprodukten die Marktteilnehmer weiterhin beschäftigen. Doch in den kommenden Jahren sollen allein in Deutschland 12 Millionen Bäder renoviert werden. Hansa verläßt sich allerdings nicht (allein) auf Deutschland: Das Ziel der Stuttgarter ist es, die Exportquote des Unternehmens erheblich zu steigern: binnen drei Jahren soll sie 50% betragen.

Hansa erfolgsverwöhnt

Das Jahr 2005 war für Hansa nach dem sehr erfolgreichen Jahr 2004, in dem das beste Ergebnis der letzten 10 Jahre erwirtschaftet werden konnte, ein "solides Folgejahr" (konkrete Zahlen konnte die AG zur SHK noch nicht nennen). In der Gruppe, zu der auch die Sparte Industrieprodukte gehört, konnte aber offensichtlich auch im letzten Jahr ein positives Geschäftsergebnis erwirtschaftet werden:

  • Der Sanitärbereich der Hansa Metallwerke AG habe sich positiv weiterentwickelt und ein einstelliges Millionenergebnis erwirtschaftet, dass Hansa "weiter positiv in die Zukunft blicken" lässt. Im Exportbereich machen sich die Restrukturierungsmaßnahmen bemerkbar und es konnte dem Vernehmen nach im einstelligen Prozentbereich das Verhältnis des Exportanteils verbessert werden.
  • Die KWC AG in der Schweiz sei erstmals seit vier Jahren wieder über die 100 Millionen Schweizer Franken-Grenze gewachsen und trage weiterhin zur positiven Geschäftsentwicklung der Hansa AG bei.

Hansa erfolgsoptimistisch

Das Stuttgarter Unternehmen hat sich für das Jahr 2006 einiges vorgenommen: die Aufbruchstimmung, die im vergangenen Jahr mit der ISH und den neu vorgestellten Produkten im Unternehmen entstanden sei (siehe auch Beitrag "Wie Hansa-Armaturen dem Wasser freien Lauf lassen" vom 24.3.2005), soll in diesem Jahr durch weitere Produkte und die deutliche Fokussierung auf das Exportgeschäft weiter gespeist werden.

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Hansa plant einen moderaten Anstieg in Deutschland; im Export will man zweistellig wachsen. Der Fokus der Aktivitäten liegt dabei auf den Märkten, in denen es bereits Tochtergesellschaften gibt.

Die erste Verkaufsaktion des Jahres begann übrigens in Essen und heißt "Brausen-Offensive 2006". In die Aktion ist der Großhandel ebenso einbezogen wie die Installateure und der eigene Außendienst. Weitere Maßnahmen sollen im Laufe des Jahres folgen.



Um die gesteckten Ziele zu erreichen, hat man sich bei Hansa auch mit der Marke "Hansa" und ihren Werten auseinander gesetzt. Dies sei ein Prozess, der das ganze Unternehmen und auch alle Mitarbeiter betrifft. Gemeinsam mit einem Markenberater wird an der Schärfung des Profils gearbeitet und die ersten Ergebnisse seien am neuen Außenauftritt des Unternehmens zu erkennen, denn: Nicht nur die Produkte geben einem Unternehmen die unverwechselbare Identität, sondern auch der Auftritt am Markt. Hansa sieht sich in diesem Sinne auf dem Weg vom "reinen Qualitätsanbieter hin zu einer einzigartigen Verbindung von Technologie und Design".

Der formulierte Anspruch wird unterstrichen durch Produkte, die zur ISH im Frühjahr 2005 und danach eingeführt wurden; dazu zählen ...

  • Hansacanyon (Bild oben),
  • Hansamotion (1. Bild rechts),
  • Hansarondastyle,
  • Hansamurano E (2. Bild rechts),
  • das Unterputzsystem Hansavarox (siehe Beitrag vom 12.9.2005) und
  • jetzt das neue Brausenprogramm - insbesondere der Brausekopf Hansa2day (mehr dazu in den nächsten Tagen).

"Innovation ist unser Antrieb" betont  demzufolge auch Hansgeorg Derks. "Wir wollen mit neuen, aufregenden und technisch hochwertigen Produkten unseren Marktanteil deutlich ausbauen. Wir glauben dabei an unsere Kraft der Perfektion und das Zusammenspiel von technologischer Brillanz und emotionalem Anspruch."

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