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Moderne Schieferdeckarten im Vergleich

Schieferdeckung: Bogenschnitt-Deckung
Bogenschnitt-Deckung
Schieferdeckart: Universal-Deckung
Universal-Deckung
Schieferdeckung: Universal-Deckung
Rechteck-Deckung
Schieferdeckarten:  Schuppen-Deckung
 Schuppen-Deckung
Schieferdeckung: Altdeutsche Deckung
Altdeutsche Deckung
Schieferdeckung: Wilde Deckung
Wilde Deckung

Ornament mit Farbe

(10.1.2005) Ein Urgestein liegt bei vielen Neubauten wieder ganz oben auf. Immer öfter entscheiden sich Bauherren für Natur auf dem Dach. Durch moderne Verarbeitungs- und Verlegetechniken ist der 400 Millionen Jahre alte Baustoff heute eine attraktive Alternative zu künstlich hergestellten Produkten.

Beim Preis kommt es vor allem auf die Deckart an. Bis auf die Wilde Deckung werden alle Formate bereits Stück für Stück im Werk vorgefertigt. Der preiswerte Weg zum neuen Schieferdach führt über die geschwungene Bogenschnitt-Deckung. In sanften Rundungen ist sie die dekorative Krone für ein gemütliches Einfamilienhaus. Mit nur zirka 47 Euro pro Quadratmeter fertig verlegt, ist die Deckung besonders für preisbewusste Bauherren attraktiv.

Ihr im Aussehen sehr ähnlich ist die von Rathscheck Schiefer neu entwickelte Universal-Deckung: Das Multitalent liegt im gleichen Preissegment wie die Bogenschnitt-Deckung, ist aber ein Alleskönner. Das Format lässt sich universell von links, rechts und sogar auf dem Bogen stehend verarbeiten.

Hausbesitzer, die auch privat eine klare Linie bevorzugen, entscheiden sich für die Rechteck-Deckung. Ab zirka 65 Euro kommt der Quadratmeter fertig verlegt auf das Dach. Die moderne Deckart glänzt durch die Einheit von Form und Funktion - und ist durch große, schnell zu verlegende Formate eine günstige Variante schimmernder Schieferqualität. Beliebt ist die Rechteck-Deckung nicht nur zur optischen Krönung klar und modern gestalteter Häuser, sondern auch zur dauerhaften und pflegeleichten Fassadenbekleidung. Für die Wand ist der Quadratmeter Schiefer ab zirka 40 Euro pro Quadratmeter fertig verlegt erhältlich.

Für Freunde runder, geschwungener Formen bietet sich die Schuppen-Deckung an. Schmaler behauen als die Bogenschnitt-Deckung fügen sich die schuppenförmigen Schiefer zu einem belebten Dach zusammen, das aber seine klassische Ästhetik niemals verliert.

Die Königin der Deckarten für den anspruchsvollen Geschmack ist die Altdeutsche Deckung. Unterschiedlich große Schiefer ergeben auch auf den kompliziertesten Dächern ein edles Gesamtbild. Die Altdeutsche Deckung bestimmt nicht nur das Bild vieler historischer Dorf- und Stadtkerne, sondern ist auch heute bei Architekten und Bauherren wieder sehr beliebt. Sie ermöglicht es, mit Dachformen zu spielen und Häusern einen besonders edlen Charakter zu verleihen.

Kunst am Dach ist die Wilde Deckung. Sie entsteht aus der Kombination von besonders hochwertigem Schiefer und höchstem handwerklichem Geschick des Schieferdeckers. Wer sich für diese Deckart entscheidet, wählt das Besondere: Die Steine werden Stück für Stück von Hand individuell behauen und erst auf dem Dach endgültig in Form gebracht. Die Wilde Deckung ist die aufwändigste - aber für viele Bauherren auch die ästhetischste Art, Häusern das besondere Etwas zu verleihen.

Sollen die Häuser auffallen? Unter den Begriff Dekorative Deckung fällt eine Vielzahl von Deckungen. Unterschieden wird zwischen den Formaten Spitzwinkel, Schuppen, Fischschuppen, Waben, Octogones und Coquettes. Grafische Muster aller Art sind möglich. Diese Deckungen sorgen garantiert für Gesprächsstoff. Ebenso Ornamente: Weil Schieferplatten leicht zu bearbeiten sind, können Dachdeckermeister Fassaden mit Ornamenten einen ganz individuellen Charakter verleihen. Kettengebinde setzen harmonische Akzente und machen die Schiefer-Fassade zum besonderen Blickfang.

Farbe bringt Abwechslung ins Leben. Das gilt auch fürs Schieferdach. Wenn es bunt sein darf, stehen mit Farbschiefer verschiedene Rot- und Grüntöne zur Wahl. Schiefer ist und bleibt ein Naturprodukt mit lebendigen Farbnuancen. Ein farbiges Schieferdach präsentiert sich je nach Sonneneinfall und Lichtbrechung immer wieder anders.

Generell gilt: Je "einfacher" die Deckart und je weniger Steine pro Quadratmeter benötigt werden, um so schneller ist das Dach gedeckt. Und um so kostengünstiger wird es auch.

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