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Projektbericht: weitergedacht - Solarzellen statt Kiesschüttung

(9.12.2004) Als weltweit erster Anbieter dachintegrierter Photovoltaik(PV)-Anlagen auf Kunststoff-Dach- und Dichtungsbahnen sieht sich die Trierer alwitra Flachdach-Systeme GmbH sonnigen Zeiten entgegen gehen. Ihr Engagement in Sachen Nutzung von flachgeneigten Dächern zur emmissionsfreien Energiegewinnung wurde jüngst erneut ausgezeichnet: Bei dem diesjährigen Wettbewerb "Die beste Solaranlage 2004" des etablierten Fachblattes "Das Dachdecker-Handwerk" errang alwitra mit einem bemerkenswerten Projekt den ersten Platz:

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Insgesamt 41 Dachdeckerbetriebe bewarben sich bei diesem Wettbewerb. Alle erfüllten die Voraussetzung Innungsmitglied zu sein und ein Objekt mit dachintegrierter Anlage vorstellen zu können. Den ersten Platz gewann letztlich das Objekt "Betreutes Wohnen" in Braunschweig. Im April 2003 wurde diese von der Braunschweiger Baugenossenschaft Wiederaufbau eG erbaute Anlage eröffnet (siehe auch Bing-Maps und/oder Google-Maps). Die Planung der insgesamt 71 Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen lag in der Hand einer Braunschweiger Planungsgesellschaft. Das bebaute Grundstück war bereits Eigentum des Bauherren und wurde als Garagenhof genutzt. Es liegt in einer offenen, heterogenen Stadtstruktur der 70er Jahre. Vier- bis acht-geschossige Wohngebäude sowie eine gewachsene Infrastruktur bilden das Wohnumfeld.

Der Baukörper der Wohnanlage ist nach Westen ausgerichtet. Auf dem Eckgrundstück bogenförmig angeordnet, schließt die Anlage den Straßenraum zum Blockinnenbereich ab und verbessert so die städtebauliche Struktur. Über eine glasüberdeckte Laubenganghalle werden die Wohnungen erschlossen und orientieren sich fünfgeschossig zur Straße sowie viergeschossig zur Grünanlage. Zugleich bildet die Laubenganghalle über die fünf Geschosse einen innenliegenden Klimapuffer vor den Wohnungseingängen. Als halböffentlicher Erschliesungsbereich bietet er zugleich eine ganzjährige Wohnraumerweiterung. Sichtverbindungen aus den Küchen der Wohnungen in diese Halle fördern Kommunikation und Gemeinschaft. Neben den 71 Wohnungen finden sich in dem Gebäudekomplex zudem ein Mieterbüro sowie eine Betreuungsstation der Diakonie.

Die PV-Anlage auf dem Wohnkomplex an der Ilmenaustraße hat eine Gesamtleistung von 42,7 kWp. Diese verteilen sich mit 9,9 kWp auf die Isolierglasmodule mit kristallinen Solarzellen auf dem Glasdach und 32,8 kWp auf die dachintegrierte PV-Anlage aus EVALON-Solar. An die netzgekoppelte PV-Anlage sind insgesamt 13 Wechselrichter angeschlossen. Mit dem jährlichen Energieertrag von rund 29.000 kWh sind aufgrund des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) circa 14.000,- Euro Einnahmen zu erzielen. Neben den Förderungen durch das Land Niedersachsen und die Europäische Union wurden insgesamt 442.750,- Euro für die PV-Anlage investiert.

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Sicher gewann das Braunschweiger Objekt nicht nur aufgrund der handwerklichen Leistung und kooperativen Zusammenarbeit mit dem Elektriker den ersten Platz, sondern auch aufgrund der anspruchsvollen Optik und städtebaulich gelungenen Umsetzung.

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