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Absatzplus von 6,3% in 2003: Porenbeton gewinnt weiter Marktanteile

(7.6.2004) Die Porenbetonindustrie steigerte nach Auskunft ihres Bundesverbandes als einzige unter den Steinherstellern 2003 ihren Absatz: das Plus im Vergleich zum Vorjahr betrug 6,3%. Der Massivbaustoff, der sich u.a. durch eine gute Wärmedämmung auszeichnet, konnte damit seinen mengenmäßigen Marktanteil auf 19,2 Prozent ausbauen (2002: 18%). Insgesamt wurden im letzten Jahr in Deutschland fast 3,7 Mio. m³ Porenbetonsteine und -Planbauplatten abgesetzt, eine Menge, die zum Bau von 56.000 Einfamilienhäusern reicht. Die Porenbetonindustrie nimmt damit auf dem Markt der Steinproduzenten den dritten Platz ein. Dazu kamen rund 270.000 m³ bewehrte Montagebauteile, überwiegend für den Einsatz im Wirtschaftsbau.

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Mehr als 80% aller Wohngebäude in Deutschland werden in massiver Mauerwerks-Bauweise erstellt. Auf den Wohnbau entfällt daher auch ein erheblicher Anteil des in 2003 abgesetzten Mauerwerks mit einem Gesamtvolumen von 18,8 Mio. m³. Der Hauptabsatz von Porenbeton liegt laut Dipl.-Ing. Reinhard Schramm, Geschäftsführer des Bundesverbandes Porenbetonindustrie, im Bau von Ein- und Zweifamilienhäusern - ein Bereich, der im Vergleich zum Mehrfamilienhausbau im vergangenen Jahr deutlich besser abgeschnitten hat. "Als hochwärmedämmender Massivbaustoff erfährt Porenbeton eine immer größere Nachfrage, da die Anforderungen der Energieeinsparverordnung mit einschaligen Wänden ohne zusätzliche Dämmung, d.h. kostengünstig, erfüllt werden können", erläutert Schramm den erfolgreichen Trend im Vergleich zu anderen Wandbaustoffen. Durch die rationelle Systembauweise lässt sich der Baustoff zudem rasch und sicher verarbeiten, was ebenfalls zum kostengünstigen Bauen beiträgt.

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