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Trockener Keller durch Osmose

(21.5.2003) Eigentlich ist das Haus ein Traum: hohe Decken, große Fenster, vielleicht sogar noch hübscher Stuck. Doch Altbauten haben auch ihre Nachteile. Nicht selten ist Feuchtigkeit in die alten Gemäuer eingezogen, der Keller modert, die Wände schimmeln. Das kann bei Bewohnern schnell zu Gesundheitsbeschwerden wie Atemwegserkrankungen oder Rheuma führen. Keine Frage - die Feuchtigkeit muss raus aus dem Haus. Aber wie? Was bisher mühsam und nicht immer erfolgreich war, wird jetzt möglich. Mit einer neuen Technologie.

Die Firma Aquamat Deutschland aus Oberhausen verfügt über ein patentiertes Verfahren, das häufig aufwändige Sanierungsarbeiten überflüssig machen soll. Man braucht nur einen Netzanschluss. Daran angeschlossen wird eine elektronische Einrichtung zur Gebäudetrockenlegung, die Aquamat Mauerentfeuchtungsanlage. Häuser mit aufsteigender Nässe werden entfeuchtet und auch dauerhaft trockengehalten, ohne dass gewaltsam in die Bausubstanz eingegriffen werden muss.

Genutzt wird ein Naturgesetz, das besagt, dass sich ionisiertes Wasser vom Plus- zum Minuspol bewegt. Die Wanderbewegung des Wassers wird umgekehrt und die Feuchtigkeit vom plusgepolten Mauerwerk zum Erdreich (Minuspol) transportiert. Dieses einfach einzusetzende Verfahren wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, weil es auch umweltfreundlich ist und über eine positive Ökobilanz verfügt.

Zunächst wird die Feuchtigkeitsursache und der Feuchtigkeitsgehalt des Mauerwerks bestimmt. Dann wird die Aquamat Mauerentfeuchtungsanlage installiert, die auf den jeweiligen Grundriss abgestimmt ist. Nachmessungen dokumentieren den Entfeuchtungsprozess.

Schon nach wenigen Wochen kann der muffige Geruch aus den Räumen verschwunden sein. Das sorgt nicht nur für ein besseres und gesünderes Raumklima, sondern auch für weniger Heizkosten - denn trockene Wände haben eine bessere Wärmedämmung.

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