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Neues Sanierungssystem für alte Sport-Hallenböden

(14.4.2003) Zahlreiche Böden von Sport- und Mehrzweckhallen sind sanierungsbedürftig und die Kommunen haben knappe Kassen. Das Resultat sind die Verschiebung der notwendigen Maßnahmen oder unzulängliche Renovierungen. Der weltweit tätige Hersteller von Sportböden, die BSW GmbH, hat jetzt in Kooperation mit Anbietern flächenelastischer Hallenböden ein kostengünstiges Sanierungskonzept entwickelt. Der alte flächenelastische Hallenboden wird mit diesem Konzept zu einem kombinationselastischen Boden aufgewertet, ohne dass er abgebaut werden muss und bekommt außerdem eine völlig neue Oberfläche.

Das Sanierungskonzept besteht aus vier Schritten:

  1. Die Partner von BSW prüfen, ob der alte flächenelastische Hallenboden sich für die geplante Form der Sanierung eignet. Voraussetzung für die Umwandlung in einen Kombinations-Sportboden ist, dass die tragenden Elemente noch weitgehend intakt sind. Eine Prüfung des Kraftabbaus und anderer sportfunktioneller Daten folgt anschließend, um die Dimensionierung der neuen punktelastischen Nutzschicht festlegen zu können.
  2. Sollten sich jedoch nur leichte funktionelle Mängel finden, können diese behoben werden, nachdem ein Sanierungs- und Kostenplan erarbeitet wurde.
  3. Die Sanierung des alten Holzbodens beginnt. Je nach Zustand müssen einzelne Elemente instand gesetzt oder erneuert werden.
  4. Nach der Sanierung des flächenelastischen Holzbodens werden eine punktelastische Elastikschicht auf Gummibasis und mehrere PUR-Beschichtungen bis zum Farbfinish auf die alte Holz-Oberfläche aufgebracht. Wenn eine Teilsanierung des Holzbodens nicht nötig ist, kann mit diesem Arbeitsschritt sofort begonnen werden. Dann ist diese Form der Sanierung die kostengünstigste Variante zu allen anderen Alternativmöglichkeiten, die immer zumindest einen Teilabbau des alten flächenelastischen Bodens voraussetzen. Meistens muss der alte Boden sogar ganz entfernt werden.

Die neue Sanierungsmethode bietet folgende Vorteile: Gegenüber dem kompletten Ab- und Neubau des Sportbodens ist sie kostengünstig. Zusätzlich wird der sanierte flächenelastische Boden mit der neuen Elastikschicht zu einem kombinationselastischen Boden aufgewertet. Dieser Sportbodentyp besitzt die besten physikalischen Eigenschaften in Hinsicht auf sportliche Funktionalität und Schonung des Bewegungsapparates. Denn seine punktelastische Oberfläche federt schon bei geringer Belastung ohne zeitliche Verzögerung auf kleiner Fläche ein; bei stärkerer Belastung fängt die flächenelastische Unterkonstruktion die Stoßimpulse auf. Kombinationselastische Sportböden werden deshalb als das Non plus ultra unter den Hallenböden bezeichnet. Sie eigenen sich für Schul- und Profisport gleichermaßen und schützen bei Dreh-, Stopp- und Sprungbewegungen sowie bei Stürzen ideal.

Ein dritter wesentlicher Vorteil des kombielastischen Bodens liegt in der Haltbarkeit seiner Oberfläche. Während sich Flächen aus Holz relativ schnell abnutzen, ist die mehrlagige PUR-Beschichtung äußerst widerstandsfähig und damit langlebig. Sie ist oft nach Jahrzehnten intensiver Nutzung noch voll funktionsfähig. Sollte eine abermalige Sanierung notwendig sein, muss dann nur noch eine weitere Oberflächenbeschichtung aufgetragen werden, eine neue Elastikschicht ist nicht notwendig. Das spart zukünftige Renovierungskosten.

Mit dem neuen kombinationselastischen Hallenboden baut BSW sein Sanierungsprogramm für Sportböden weiter aus. Bisher wurden das Sanierungssystem Fastrack für Leichtathletikflächen in Außenanlagen sowie ein neuer rutschfester Bodenbelag für Schwimmbecken - ebenfalls zur Sanierung entwickelt. Außerdem stellt BSW den Keramikbelag Keraflex FB her, der auf alte, defekte Außenflächen verlegt werden kann, ohne dass diese entfernt werden müssen. BSW ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sport- und Spezialböden für Innen- und Außenanlagen.

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