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Mieterbund: Zu hohe Heizkosten? Kostenloser Test gibt Auskunft

(14.2.2003) "Ich kann unmöglich so viel geheizt haben", ist die häufige Reaktion von Mietern oder Wohnungseigentümern nach Erhalt ihrer Heizkostenabrechnung. Ab sofort können alle Interessierten auf den Internetseiten des Deutschen Mieterbundes testen, ob ihre Heizkosten bzw. ihr Energieverbrauch erhöht oder in Ordnung sind.

"Mit Hilfe unseres Online-Heizenergiechecks können Mieter ihre Heizkostenabrechnung prüfen und mit Durchschnittsverbräuchen und -kosten aus der regionalen Umgebung vergleichen", erklärte Franz-Georg Rips, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB). Gleichzeitig werden Mieter über Modernisierungs- und Kosteneinsparpotentiale in dem von ihnen bewohnten Gebäude informiert. "Wir wollen mit unserem Heizenergiecheck für mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt sorgen und gleichzeitig Energie einsparende Investitionen anstoßen", sagte Rips. "Insbesondere bei Gebäuden mit sehr hohen Verbrauchszahlen rechnen sich Modernisierungsinvestitionen für Mieter und Vermieter."

Der Online-Heizenergiecheck des Deutschen Mieterbundes wurde im Rahmen einer Kooperation mit der Arbeitsgruppe Energie (AGE) entwickelt. Dieses Projekt ist eine Fortsetzung des Projektes "Kommunale Heizspiegel" und wird durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt (UBA) gefördert.

Basis für die Bewertung des Heizenergieverbrauchs für den Internettest sind ca. 400.000 Wohngebäude, deren Daten die AGE in den letzten Jahren erhoben hat. Für die Bewertung von Heizenergieverbrauch und -kosten eines Gebäudes wird die aktuelle Heizkostenabrechnung des Gebäudes benötigt. Für Ein- und Zweifamilienhäuser ist die Gas-, Heizöl- bzw. Fernwärmerechnung eines Jahres und die Kenntnis der beheizten Wohnfläche ausreichend.

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