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Tekla Structures 19 mit speziellen Betonbau-und Schweißnaht-Funktionen

(4.5.2013) Die neue Version der Building Information Modeling-(BIM-)Software Tekla Structures verspricht Bauunternehmen aus allen Branchen verbesserte Möglichkeiten für die Kommunikation und Zusammenarbeit in Bauprojekten.


Auch komplexe Formen lassen sich in das IFC-Format exportieren. (Bild vergrößern)

Besonders Unternehmen, die im Betonbau tätig sind, bietet Tekla Structures 19 ein erweitertes Leistungsspektrum. Aufeinander abgestimmte Werkzeuge wie die „intelli­gente Fugenfunktion“ wollen Baufirmen und Ingenieurbüros bei der Planung und Aus­führung von Ortbetonprojekten unterstützen. Die Software vereinfacht dazu die Er­stellung von BIM-Modellen und die daraus abgeleitete Detailplanung bis hin zur Erzeu­gung von Betonierabschnitten. Neue und verbesserte Schnittstellen verknüpfen das Modell direkt mit der Fertigung sowie mit anderen Bausoftware-Lösungen und sollen so zu einem optimalen Informationsfluss beitragen. Komplexe Eisenformen wie z.B. gewendelte Bewehrung in Rundstützen oder Bohrpfählen lassen sich zudem per IFC exportieren. So können sie direkt von anderen Projektbeteiligten weiter bearbeitet werden.

Neben den erweiterten Funktionen für den Betonbau bietet Tekla Structures neue Möglichkeiten zur Kommunikation und Zusammenarbeit. Schweißnähte werden nun mit Hilfe der Schweißnahtvisualisierung direkt mit Größe und Form im Modell angezeigt. Dies erspart dem Anwender die Interpretation zusätzlicher Dialoge. Auch Schnittan­sichten auf Zeichnungen lassen sich durch eine grafische Anleitung leicht erstellen. Weiterhin sollen auch asymmetrische, geschwungene Formen aufgrund der unkompli­zierten Verknüpfung der Software mit Produktionsmaschinen zuverlässig produziert werden können:

Mit Hilfe des „Tekla Modell-Organizers“ können Anwender ihre Modelle anhand von Vorlagen, Baulosen oder Bauabschnitten klassifizieren und strukturieren. Zudem steht mit dem Objekt-Browser ein Werkzeug zur Verfügung, dass schnell die Tonnage und Volumenangaben für Teile, Gruppen, Teilsysteme und Sequenzen ermittelt.

Für Unterstützung bei der Anwendung von Tekla Structures 19 sorgt ab sofort die in­teraktive Online-Hilfe „Tekla User Assistance“. Dieser Self-Service-Support lässt sich mit einem Klick aufrufen und hilft den Anwendern dabei, die Werkzeugpalette der Soft­ware optimal zu nutzen und ihre Kompetenzen und Fähigkeiten rund um BIM eigen­ständig zu erweitern.

„Wir möchten die Bauunternehmen dabei unterstützen, ihre hochgesteckten Ziele zu erreichen, unabhängig davon, welche Materialien eingesetzt werden“, erklärt Risto Räty, Executive Vice President und stellvertretender CEO von Tekla. „Unsere Soft­ware unterstützt sie dabei, durch bessere Planung, optimierte Prognosen, ein genaue­res Verständnis für den jeweiligen Arbeitsablauf und das Eliminieren von Fehlern einen klaren Wettbewerbsvorteil zu erreichen.“

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