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Ziegel, Messing und Kupfer in rustikaler Mikro-Brauerei machen Bierbrauen zum Erlebnis

(3.8.2016) Die Bierbranche wird auch hierzulande von welt­weit aufgestellten Großkonzernen dominiert. Kleine, regional tätige Brauereien müssen sich deshalb etwas einfallen lassen, um sichtbar zu bleiben - wie z.B. die Hachenburger Erlebnis-Brauerei im Westerwald (siehe Google-Maps).

Der Firmenname sagt es bereits: Das Team um Geschäftsfüh­rer Jens Geimer hat sich ein spezielles Profil gegeben und will den Kunden mehr bieten als nur den Verkauf von Bier. Neues­ter Coup: die Brau-Werkstatt. In Kursen können Kunden hier selbst brauen und erleben so unmittelbar, wie viel Sorgfalt für die Bierherstellung notwendig ist. Entscheidend für das Ambiente: Rustikal, urig und gemütlich sollte es sein. Deshalb dominiert hier heute gebrannter Ton: Terca-Vormauerziegel und Penter-Pflasterklinker von Wienerberger:


alle Fotos © Foto: Wienerberger / Bianca Richter

Handwerklich geprägte Einrichtung

Die Einrichtung der Mikro-Brauerei spiegelt die Handwerkskunst des Bierbrauens auch innenarchitektonisch wider: Die verwendeten Baustoffe, die man sonst mehr aus dem Außenbereich kennt, betonen das traditionelle Kolorit und den urigen Charakter der Werkstatt. Jens Geimer erinnert sich: „Auf der Suche nach geeignetem Material stie­ßen wir schnell auf Wienerberger, weil
  

  
uns hier nicht nur Optik und Haptik, sondern auch die Qualität der Produkte über­zeug­te. So konnten wir unsere Vorstellung einer Brau-Werkstatt mit tra­di­tionellem Charme am besten umsetzen.“

Bei der Ausführung legte der Auftraggeber bewusst Wert auf eine robuste Anmutung, die an das Flair historischer Gebäude erinnert. So wurden die Fugen - anders als sonst üblich - schmal und vollverfugt ausgeführt. Auch der bewusst weiße belassene Schleier auf dem Fußboden trägt zu dem Eindruck bei, dass hier schon seit Jahrhunderten Gäste dem Gersten­saft frönen.

Ungewöhnliches Interieur

Beim Fußboden entschied man sich für den Penter-Pflasterklinker Norderney. Der rot­bunte Wasserstrichziegel wird unter Zugabe von Kohle gebrannt. Dies kombiniert klas­sische Klinkertöne mit leicht rußigen Schmauchfahnen auf der Brennhaut. 

Passend dazu wurde an den Innenwänden, für den Tresen, die Pfeiler der Sideboards und für das Braurondell, wo die Maische erhitzt wird, der Terca-Vormauerziegel HKS Bunt im Normalformat verarbeitet. Dank seiner in rotblaubunt changierenden Oberflä­che korrespondiert der Wasserstrichziegel bestens mit dem Pflasterklinker Norderney. Beide Produkte harmonieren auch durch die raue Oberflächenstruktur und rustikale Kanten. Diese Merkmale zeichnen Wasserstrichziegel aus, da der Ton bei der Herstel­lung durch Drehtischpressen gedrückt und Wasser als Trennmittel eingesetzt wird.

Von ausgesprochenem Vorteil für den Brau- und Gaststättenbetrieb sind außerdem Robustheit, Langlebigkeit, Farbechtheit und Rutschfestigkeit der Ziegelprodukte. Und selbst wenn Flüssigkeit verschüttet wird, sollten keine Verfärbungen entstehen. 

Mit Messing und Kupfer kombiniert

Material, Farbe und Oberfläche beider Tonprodukte verleihen der Brau-Werkstatt ge­nau den rustikalen und urigen Charakter, den sich der Bauherr gewünscht hat. Damit entstand eine maßgeschneiderte Ausstattung aus gebranntem Ton, die jeden Winkel im Raum optimal nutzt. Unterhalb der Sideboards sind beispielsweise Brauutensilien deponiert. Hier lagert auch griffbereit Holz zum Erhitzen der Maische.

„Die Kombination mit historischen Ausstattungsgegenständen wie Kessel, Schiebetü­ren aus Messing sowie Gerätschaften aus Kupfer ist einmalig. Der traditionelle Charme der Brau-Werkstatt wird auch in vielen Jahren noch wirken“, ist Jens Geimer über­zeugt. Die Brau-Werkstatt wurde im Oktober 2015 in Betrieb genommen und soll sich bei Bierfreunden großer Beliebtheit erfreuen.

Weitere Informationen zum Einsatz von Fassaden- und Pflasterklinkern in Innen­räumen können per E-Mail an Wienerberger angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: