Redaktion  || < älter 2016/0550 jünger > >>|  

Paarweise dezentrale Lüftung à la Zehnder mit dem Flur als „Überströmelement“

(28.4.2016; SHK- / IFH/Intherm-Bericht) ComfoSpot Twin40 ist das erste dezentrale Lüftungsgerät von Zehnder mit intermittierender - sprich paarweiser - Betriebsart. Es lässt nicht nur eine hohe Energieeffizienz sowie einen flüsterleisen Betrieb erwarten, sondern soll auch leicht zu montieren sein. Hinsichtlich der Optik entschieden sich die Entwickler für eine formschöne, dezente, fein abgerundete Innenwandhaube aus Glas mit einem unübersehbaren roten Zehnder-Logo (siehe auch Bild rechts unten), tech­nisch verspricht der Keramik-Wärmetauscher eine Wärmerückgewinnung von 91%. 

dezentrale Lüftung mit dem ComfoSpot Twin40 in einem Konderzimmer

Für eine kontrollierte Wohnungslüftung wird in zwei oder mehr Räumen je ein Comfo­Spot Twin40 angebracht und der Flur als Überströmraum verwendet. Wichtig ist dabei, dass es sich stets um eine gerade Geräteanzahl handelt, da sich immer eines davon im Zuluft- und das andere im Abluft-Modus befinden muss. Das geschieht durch eine automatische Abstimmung zwischen den Ventilatoren. Der Einbau der Anlage ist ver­gleichsweise einfach und schonend zur Bausubstanz: Je Lüftungsgerät genügt eine einfache Kernlochbohrung von 162 mm durch die Außenwand, für den Betrieb aller Ge­räte innerhalb einer Wohneinheit reicht ein 230-V-Stromanschluss.

Ein integrierter Keramik-Wärmetauscher überträgt bis zu 91% der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft. Im Sinne eines hohen Hygienestandaards kann er ohne Werkzeugeinsatz aus dem Gerät gezogen und bei Bedarf unter Leitungswasser ausgespült werden. Ein Gerät verfügt über sieben Betriebsmodi, bequem via be­nutzerfreundlicher Bedieneinheit anwählbar, notwendige Fil­terwechsel werden automatisch angezeigt. Die transpor­tierte Luftmenge pro Stunde und Einheit liegt je nach Bedarf bzw. gewählter Lüfterstufe zwischen 18 und 46 m³, der Be­trieb ist laut Datenblatt in einem Spektrum von -20 bis +60°C Außentemperatur möglich.

Neben der Bedieneinheit ist im Raum nur das flache Glaselement der Innenwandhaube zu sehen. Diese hat eine nach oben gerichtete Ausströmungsöffnung, was den soge­nannten „Coandă-Effekt“ begünstigt: Die Luft  sollte ohne Zugerscheinungen an der Decke und Wänden entlang ziehen und sich angenhem im Raum verteilen. Ein weite­rer Vorteil dieses Designs ist eine zusätzliche Schallreduzierung: Zehnder gibt einen bemerkenswert niedrigen Schalldruckpegel von nur 28 dB(A) bei 38 m³/h Luftvolu­menstrom an.

Weitere Informationen zum ComfoSpot Twin40 können per E-Mail an Zehnder angefordert werden.

siehe auch für zusätzliche Informationen: